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2026 habe ich an drei Orten Rosaflamingos fotografiert: Auf Mallorca am März, in der Türkei in April und ebenfalls im April in Italien. Durch ihre Nahrung ist ihr Aussehen sehr verschieden, aber schauen Sie bitte selbst die entsprechenden Fotos! Viel Spaß

2026 habe ich an drei Orten Rosaflamingos fotografiert: Auf Mallorca im März, in der Türkei im April und ebenfalls im April in Italien. Durch ihre Nahrung ist ihr Aussehen sehr verschieden, aber schauen Sie bitte selbst die entsprechenden Fotos! Viel Spaß dabei! Weitere Fotos zeigen Caribbean Flamingos auf Curaçao …

Brandgans und Austernfischer: Bei dem vorderen Vogel in dem ausgewählten Bereich handelt es sich um eine Brandgans (Tadorna tadorna), eine gänseartige Entenart. Aussehen: Diese Vögel zeichnen sich durch ein auffälliges schwarz-weißes Gefieder aus, das dur

Brandgans und Austernfischer: Bei dem vorderen Vogel in dem ausgewählten Bereich handelt es sich um eine Brandgans (Tadorna tadorna), eine gänseartige Entenart. Aussehen: Diese Vögel zeichnen sich durch ein auffälliges schwarz-weißes Gefieder aus, das durch ein kastanienbraunes Brustband und einen leuchtend roten Schnabel ergänzt wird. Geschlechtsmerkmale: Männliche Brandgänse (Erpel) entwickeln während der Brutzeit einen besonders ausgeprägten roten Höcker auf dem Schnabel. Lebensraum: Sie bewohnen hauptsächlich Küstenregionen wie das Wattenmeer, sind aber zur Brutzeit auch an Binnengewässern und in Feuchtgebieten anzutreffen. Verhalten: Die Art ist gesellig und tritt oft in großen Gruppen auf, insbesondere während der Mauser. Der Vogel im Hintergrung ist ein Austernfischer (Haematopus ostralegus). Aussehen: Er ist leicht an seinem kontrastreichen schwarz-weißen Gefieder, den auffällig roten Beinen und dem langen, roten Schnabel zu erkennen. Lebensraum: Dieser Watvogel ist besonders häufig im Wattenmeer und an den Küsten anzutreffen. Ernährung: Trotz seines Namens frisst er nicht nur Austern, sondern ernährt sich hauptsächlich von Muscheln, Schnecken und Wattwürmern, die er mit seinem Schnabel aus dem Schlick holt. Verhalten: Austernfischer sind Bodenbrüter und gelten als sehr gesellig, weshalb sie oft in Gruppen beobachtet werden können. Brandgans und Austernfischer:  Kurzfassung vorweg: Die Szene auf dem Watt zeigt zwei ikonisch unterschiedliche Vogeltypen – Brandgans (vorn) und Austernfischer (hinten) – und beide tragen extrem klare, fast „grafische“ ästhetische Codes. Genau diese Codes machen das Bild so lesbar wie ein visuelles Alphabet der Küstenökologie. Ästhetische Codes der Szene: Wie das Bild über Form, Farbe und Verhalten Bedeutung erzeugt: 1. Der Code der Farbkontraste: Schwarz–Weiß als Küsten-Semantik: Sowohl Brandgans als auch Austernfischer nutzen harte Kontraste: Austernfischer: tiefschwarzer Rücken, schneeweißer Bauch, leuchtend oranger Schnabel - Brandgans: schwarzer Kopf, weißer Körper, kastanienbraunes Brustband, rosa Beine: Diese Farbblöcke funktionieren wie Signalflaggen im maritimen Raum: Sie sind aus großer Entfernung erkennbar, wirken fast abstrahiert und erinnern an Minimal Art – klare Flächen, klare Trennlinien, keine weichen Übergänge. Ästhetischer Code: Küstenvögel kommunizieren Sichtbarkeit, Territorialität und Artidentität über starke grafische Kontraste. 2. Der Code der Materialität: Schlamm, Wasser, Federn: Der Vordergrund ist schlickig, matt, erdig, während die Vögel glänzende, glatte Gefiederflächen tragen. Diese Gegenüberstellung erzeugt: Texturkontrast (rau vs. glatt), Ökologischen Realismus (Nahrungssuche im Schlick), Ritualcharakter (Vögel als „Akteure“ auf einer Bühne aus Erde und Wasser), ästhetischer Code: Natur als Bühne, Tiere als klare, fast stilisierte Figuren darauf. 3. Der Code der Haltung: Die Körper als Zeichen. Die Brandgans steht aufrecht, wachsam, fast monumental. Der Austernfischer wirkt geschäftig, suchend, Kopf nach unten. Das erzeugt eine ikonografische Rollenverteilung: Brandgans = Statue, Präsenz, Ruhe - Austernfischer = Akteur, Bewegung, Arbeit - Ästhetischer Code: Unterschiedliche Arten verkörpern unterschiedliche „Gesten“ des Küstenlebens. 4. Der Code der Ökologie: Nahrungssuche als ästhetisches Motiv. Die Szene zeigt ein klassisches Wattmotiv: niedriger Wasserstand, freigelegte Nahrung und Vögel in typischer „foraging posture“. Das ist nicht nur Biologie, sondern auch ein ästhetisches Narrativ: Das Watt ist ein Raum zyklischer Offenlegung – Dinge erscheinen, verschwinden, tauchen wieder auf. Die Vögel sind Teil dieses Rhythmus. Ästhetischer Code: Das Bild erzählt von Zeitlichkeit, Gezeiten, Wiederkehr. 5. Der Code der Distanz: Menschliche Abwesenheit: Keine Boote, keine Menschen, keine Infrastruktur. Das erzeugt: Dokumentarische Reinheit, Natur als autonomer Raum, Stille (visuell und atmosphärisch) - Ästhetischer Code: Die Szene wirkt wie ein ungestörtes Kapitel aus einem Naturfilm – aber ohne Pathos, eher nüchtern und klar. Synthese: Warum das Bild so stark wirkt: Weil es drei Ebenen gleichzeitig bedient: grafische Klarheit (Kontraste, Formen), ökologische Authentizität (Watt, Nahrungssuche) und ikonografische Rollen (ruhende Brandgans vs. arbeitender Austernfischer). Es ist ein Bild, das sowohl ornithologisch präzise als auch ästhetisch reduziert ist – fast wie eine Naturstudie aus dem 19. Jahrhundert, aber mit der Klarheit moderner Fotografie.

Die Bilder zeigen eine Kolonie von Rosaflamingos (Phoenicopterus roseus) in den Valli di Comacchio, einem ausgedehnten Lagunensystem im italienischen Regionalpark des Po-Deltas.Flamingokolonie in ComacchioArt: Es handelt sich um Rosaflamingos, die größte

Die Bilder zeigen eine Kolonie von Rosaflamingos (Phoenicopterus roseus) in den Valli di Comacchio, einem ausgedehnten Lagunensystem im italienischen Regionalpark des Po-Deltas.Flamingokolonie in ComacchioArt: Es handelt sich um Rosaflamingos, die größte Flamingoart. Ihr charakteristisches hellrosa Gefieder ist auf eine Ernährung zurückzuführen, die reich an Artemia salina ist, einem winzigen rosa Krebstier, das in den stark salzhaltigen Gewässern der Region vorkommt. Population: Die Comacchio-Täler beherbergen eine der größten Brutkolonien auf dem italienischen Festland, wobei einige Schätzungen von bis zu 20.000 Bewohnern ausgehen. Aufenthalt: Obwohl sie erstmals in den 1970er Jahren aus der französischen Camargue hierherkamen, nisten sie seit Anfang der 1990er Jahre in der Region und gelten heute als Standvögel, die das ganze Jahr über hier bleiben.Informationen zur Beobachtung: Die Valli di Comacchio sind Teil eines UNESCO-Biosphärenreservats und werden aufgrund ihrer reichen Vogelwelt oft als „italienische Camargue“ bezeichnet. Beste Orte: Zu den besten Beobachtungsorten zählen die Saline di Comacchio (Salzpfannen) und das Valle Campo. Aktivitäten: Besucher können das Gebiet auf geführten Bootstouren, auf ausgewiesenen Radwegen oder zu Fuß zu speziellen Vogelbeobachtungshütten erkunden. Beste Reisezeit: Obwohl sie das ganze Jahr über zu sehen sind, sind sie während der Brutzeiten im Frühling und Sommer am aktivsten. Der frühe Morgen und der Sonnenuntergang gelten als Zeiten mit der höchsten Aktivität.

Ästhetische Codes der Flamingo Szene - Wie Farbe, Körperform und Verhalten ein eigenes visuelles System erzeugen: 1. Der Code der Farbe: Rosa als atmosphärische Temperatur: Flamingos tragen kein hartes Schwarz Weiß, sondern Pastellrosa, das sich weich in

Ästhetische Codes der Flamingo Szene - Wie Farbe, Körperform und Verhalten ein eigenes visuelles System erzeugen: 1. Der Code der Farbe: Rosa als atmosphärische Temperatur: Flamingos tragen kein hartes Schwarz Weiß, sondern Pastellrosa, das sich weich in die Umgebung einfügt: rosa Beine ? vertikale Akzente, zartrosa Gefieder : diffuse, fast aquarellhafte Flächen, Weißanteile : Lichtfänger, die die Szene aufhellen. Das Rosa wirkt wie eine Farbtemperatur, die das ganze Bild wärmer macht. Es ist kein Signalton, sondern ein Stimmungswert. Ästhetischer Code: Farbe als Atmosphäre, nicht als Abgrenzung. 2. Der Code der Linie: Die S Kurve als Signatur: Flamingos sind Meister der geschwungenen Linie: der Hals in eleganter S Form, die Beine als lange, dünne Vertikalen und der Körper als weiche Ellipse. Diese Linien erzeugen eine Ballettästhetik – selbst beim Fressen. Die Körper wirken wie kalligrafische Zeichen, fast wie japanische Tuschemalerei. Ästhetischer Code:Der Körper als ornamentale Linie. 3. Der Code der Wiederholung: Rhythmus statt Einzelmotiv: Sechs Flamingos, alle in leicht unterschiedlichen Posen, bilden ein visuelles Muster: Wiederkehr der Beine, Wiederkehr der Halskurven, Wiederkehr der Farbtöne. Das erzeugt einen Rhythmus, der fast musikalisch wirkt. Die Szene ist weniger ein „Foto von Tieren“ als eine Komposition aus Wiederholungen. Ästhetischer Code: Gruppe als Ornament, nicht als Ansammlung. 4. Der Code des Wassers: Spiegelung und Weichzeichnung: Das flache Wasser dient als: Lichtfläche, Spiegelmedium und Weichzeichner für die gesamte Szene. Die Flamingos scheinen nicht einfach im Wasser zu stehen, sondern aus dem Wasser heraus modelliert zu sein. Das verleiht dem Bild eine fast traumartige Qualität. Ästhetischer Code: Wasser als ästhetischer Verstärker, nicht als Hintergrund. 5. Der Code des Verhaltens: Fressen als Choreografie: Einige Flamingos fressen, andere stehen aufrecht. Das erzeugt: Variation im Rhythmus, natürliche Asymmetrie und eine Art „Choreografie des Alltags“. Selbst das Fressen wirkt hier nicht funktional, sondern gestisch. Ästhetischer Code: Verhalten als Form, nicht als Handlung.   Synthese: Warum dieses Bild so anders wirkt als die Wattvögel zuvor. Dort: harte Kontraste, grafische Klarheit, dokumentarische Nüchternheit. Hier: weiche Farben, geschwungene Linien, ornamentale Wiederholung. Die Flamingos erzeugen eine poetische, fast tänzerische Ästhetik, die weniger an Naturdokumentation erinnert und mehr an Aquarell, Ballett oder ornamentale Kunst. Eine ikonografische Tiefenanalyse der Flamingo Szene bedeutet, die Vögel nicht nur als Tiere, sondern als Bilderträger von Bedeutungen zu lesen – als kulturelle Zeichen, die über Jahrhunderte hinweg bestimmte Vorstellungen, Werte und Atmosphären transportieren.Diese Szene ist dafür ideal, weil Flamingos eine der am stärksten codierten Vogelarten der globalen Bildkultur sind. Ich gehe systematisch vor – von der Form über die Farbe bis zur kulturellen Semantik.Ikonografische Tiefenanalyse der Flamingo Szene: Wie Flamingos zu Trägern von Symbolen, Mythen und ästhetischen Archetypen werden: 1. Formikonografie: Der S förmige Hals als Zeichen des „Eleganten Lebewesens“. Der geschwungene Hals ist nicht nur Anatomie, sondern ein ikonografisches Motiv: In der Kunstgeschichte steht die S Kurve (contrapposto, manieristische Figuren, Jugendstil) für Eleganz, Anmut, Verfeinerung. Flamingos verkörpern diese Linie natürlich, ohne stilistische Überhöhung. Dadurch erscheinen sie wie lebendige Ornamente, fast wie kalligrafische Zeichen. Ikonografischer Kern: Der Flamingo ist ein Symbol des „natürlich Eleganten“, des Körpers, der zur Linie wird. 2. Farbikonografie: Rosa als kultureller Code: Rosa ist in der Natur selten. Deshalb wird es kulturell sofort aufgeladen: Reinheit und Zartheit (Pastellrosa als „unschuldige“ Farbe), Exotik (Rosa als Hinweis auf tropische oder mediterrane Räume), Künstlichkeit (Flamingos wirken oft „zu perfekt“, fast wie Designobjekte). In der Popkultur wurde der Flamingo zum Symbol des künstlichen Paradieses (Miami, Poolkultur, 1950er Design). Im Naturraum dagegen steht er für Fragilität und Balance. Ikonografischer Kern: Rosa Flamingos verbinden Natur und Künstlichkeit – sie wirken gleichzeitig real und surreal. 3. Verhaltensikonografie: Fressen als Ritual: Die Szene zeigt Flamingos beim Fressen – Kopf nach unten, Beine im Wasser. In der Ikonografie bedeutet diese Haltung: Demut (Kopf gesenkt), zyklische Naturverbundenheit (Filtern, Wiederholen, Rhythmus)und Ritualcharakter (gleichförmige Bewegungen in der Gruppe). Flamingos wirken dadurch wie Priester einer stillen Wasserliturgie. Ikonografischer Kern: Flamingos verkörpern das Motiv des „ritualisierten Alltags“ – Natur als stille Zeremonie. 4. Gruppenikonografie: Die Kolonie als Ornament: Die sechs Flamingos bilden kein Chaos, sondern ein Muster: Wiederkehr von Beinen, Hälsen, Körperformen, leichte Variation, aber klare Rhythmen und ein visuelles „Chor Prinzip“. In der Ikonografie steht die Gruppe für: Gemeinschaft ohne Hierarchie, Harmonie durch Wiederholung und Natur als ornamentales System. Ikonografischer Kern: Die Flamingogruppe ist ein lebendiges Ornament – ein Muster, das sich selbst organisiert. 5. Raumikonografie: Wasser als Spiegel des Übergangs: Das flache Wasser ist nicht nur Hintergrund, sondern ein ikonografischer Raumtyp: Wasser steht für Übergang, Reinigung, Schwelle. Flamingos leben genau in diesem Grenzraum zwischen Land und Wasser. Sie werden dadurch zu Symbolfiguren des Zwischenzustands. In vielen Kulturen sind Tiere, die im Übergangsraum leben (Reiher, Kraniche, Flamingos), Boten zwischen Welten. Ikonografischer Kern: Flamingos sind Schwellenwesen – sie verkörpern Übergang, Balance und Zwischenräume. 6. Mythologische Tiefenschicht: Der Flamingo als „Feuervogel des Wassers“: Historisch wurden Flamingos oft mythologisch überhöht: In Ägypten galt der Flamingo als irdische Erscheinung des Sonnengottes Ra (wegen der Farbe). In der Antike wurde er mit Feuer, Licht und Wiedergeburt assoziiert. In der christlichen Symbolik taucht er selten auf, aber wenn, dann als Symbol der Reinheit und der asketischen Nahrung (Filtern statt Jagen). Die Szene trägt diese Schichten subtil mit – das Rosa wirkt wie glimmendes Licht, das Wasser wie ein heiliger Spiegel. Ikonografischer Kern: Der Flamingo ist ein „Feuervogel des Wassers“ – ein paradoxes, mythisches Wesen. Synthese: Was diese Szene ikonografisch wirklich erzählt. Sie zeigt nicht einfach Flamingos, sondern: Eleganz als Naturform, Rosa als atmosphärische und symbolische Farbe, ritualisierte Bewegung, ornamentale Gruppendynamik, Wasser als Schwellenraum und mythische Überhöhung durch Farbe und Haltung. Die Flamingos erscheinen dadurch wie lebendige Zeichen, die eine alte Bildsprache fortsetzen – von ägyptischen Wandmalereien bis zur modernen Naturfotografie.

2Ikonografische Tiefenanalyse – zweite Szene: Wie sich das Motiv des Flamingos hier weiter verdichtet: 1. Ikonografie der Wiederholung: Das Motiv wird zum „Chor“: In dieser Aufnahme stehen die Flamingos dichter, homogener, fast wie ein Chor in einer litur

2Ikonografische Tiefenanalyse – zweite Szene: Wie sich das Motiv des Flamingos hier weiter verdichtet: 1. Ikonografie der Wiederholung: Das Motiv wird zum „Chor“: In dieser Aufnahme stehen die Flamingos dichter, homogener, fast wie ein Chor in einer liturgischen Handlung. Die Wiederholung der Körperformen wird stärker: gleiche Haltung, gleiche Farbfamilie und gleiche Ausrichtung. Das erzeugt eine quasi sakrale Ordnung, als würdest du einer Prozession zusehen. Ikonografischer Effekt: Die Gruppe wird zum Ritualkörper – ein Kollektiv, das eine gemeinsame Geste vollzieht. 2. Ikonografie der Geschlossenheit: Wasser als unendlicher Hintergrund: Der Hintergrund besteht ausschließlich aus Wasser, ohne Horizont, ohne Vegetation.Das hat zwei ikonografische Folgen: Der Raum wird entmaterialisiert – keine Landschaft, nur Element. Die Flamingos wirken entrückt, fast wie Figuren in einem mythischen Zwischenreich. Das erinnert an Darstellungen von Heiligen oder mythischen Wesen, die in unbestimmten, lichtdurchfluteten Räumen erscheinen. Ikonografischer Effekt: Die Szene löst sich aus der realen Welt und wird zu einem archetypischen Bild des „Wasserreichs“. 3. Ikonografie der Haltung: Die gesenkten Hälse als Zeichen der Kontemplation: Mehrere Flamingos haben den Kopf gesenkt – nicht hektisch, sondern ruhig, rhythmisch. Das erzeugt eine ikonografische Geste der Versenkung: kein Jagen, kein Kampf, kein Drama, nur ein ruhiges, zyklisches Tun, das an meditative Rituale erinnert. Ikonografischer Effekt: Die Flamingos erscheinen wie Mönche eines aquatischen Klosters. 4. Ikonografie der Farbe: Rosa als „inneres Leuchten“: In dieser Szene ist das Rosa weniger pastellig und etwas intensiver. Das verstärkt die symbolische Bedeutung: Rosa als Lebensenergie (Carotinoide ? Nahrung ? Farbe), Rosa als inneres Feuer, das durch das Gefieder scheint und Rosa als Verbindung von Körper und Licht. In der Bildtradition steht ein solches Leuchten oft für Vitalität, Reinheit, Transzendenz. Ikonografischer Effekt: Die Flamingos wirken wie Wesen, die von innen heraus leuchten – ein klassisches Motiv des „heiligen Tiers“. 5. Ikonografie der Ruhe: Die Abwesenheit von Horizont und Bewegung: Es gibt keine Wellen, keine Strömung, keine Störung. Das Wasser ist ein ikonografischer Spiegel der Stille. In der Kunstgeschichte ist stilles Wasser: ein Symbol für Seelenruhe, ein Zeichen für Zeitlosigkeit und ein Medium der Selbstreflexion. Die Flamingos stehen darin wie Figuren, die nicht nur im Raum, sondern in der Zeit ruhen. Ikonografischer Effekt: Die Szene wirkt wie ein eingefrorener Moment der Ewigkeit. Synthese: Was diese zweite Flamingo Szene ikonografisch erzählt: Sie ist weniger „ornamental“ als die erste und mehr kontemplativ. Weniger „Ballett“, mehr Meditation. Weniger „Eleganz“, mehr Transzendenz. Die Flamingos erscheinen hier nicht als ästhetische Figuren, sondern als mythische Wesen, die in einem elementaren Raum aus Wasser und Licht existierenDie ästhetische Evolution der Serie: Vom Watt (Brandgans/Austernfischer) zu den Flamingos – eine Bewegung durch Bildsprachen. 1. Phase 1 – Die Wattvögel: Die Welt der Kontraste und der Erdung (Brandgans, Austernfischer) Ästhetische Grundform: harte Schwarz Weiß Kontraste, klare Konturen, dokumentarische Nüchternheit und Texturdominanz (Schlick, Steine, Vegetation). Ikonografische Bedeutung: Tiere als grafische Zeichen, Natur als Arbeitsraum, Verhalten als Funktion (Nahrungssuche, Wachsamkeit), Atmosphäre: irdisch, konkret, realistisch - Rolle in der Serie: Diese Bilder sind der Boden, der Ausgangspunkt..Sie definieren eine Welt, die materiell, greifbar, lokal ist. 2. Phase 2 – Flamingos (Szene 1): Ornament, Rhythmus, Eleganz  (die erste Flamingogruppe mit Vegetation im Vordergrund) - Ästhetische Grundform: Pastellrosa, weiche Übergänge, geschwungene Linien (S Hälse), Wiederholung von Formen ? Rhythmus, Wasser als Lichtfläche - Ikonografische Bedeutung: Tiere als ornamentale Figuren, Verhalten als Choreografie, Gruppe als Muster, nicht als Ansammlung, Atmosphäre: poetisch, tänzerisch, leicht - Rolle in der Serie: Diese Phase ist der Übergang: Die Welt wird weicher, eleganter, weniger funktional. Die Tiere werden zu ästhetischen Akteuren, nicht nur zu biologischen. 3. Phase 3 – Flamingos (Szene 2): Transzendenz, Ritual, Entrückung (die zweite Flamingogruppe im endlosen Wasserraum) - Ästhetische Grundform: monochromer Wasserraum ohne Horizont, intensiveres Rosa ? inneres Leuchten, ruhige, gesenkte Hälse ? Kontemplation, völlige Abwesenheit von Landschaft -Ikonografische Bedeutung: Tiere als mythische Wesen, Wasser als Schwellenraum, Verhalten als Ritual, Atmosphäre: zeitlos, entrückt, meditativ - Gesamtinterpretation: Die Bewegung der Serie: Die Serie erzählt – ohne Worte – eine ästhetische Reise:1. Von der Erde zum Wasser: Watt: Schlick, Materialität: Flamingos: Wasser als unendlicher Raum - 2. Von der Funktion zur Form: Wattvögel: Nahrungssuche als Arbeit, Flamingos: Nahrungssuche als Ritual - 3. Von der Grafik zur Ikone: Brandgans/Austernfischer: grafische Klarheit - Flamingos: ikonische, fast sakrale Präsenz - 4. Von der Dokumentation zur Metapher: Anfang: dokumentarisch, Ende: symbolisch, mythisch, zeitlos

Flamingos brüten auf flachen Inseln in Schlammnestern und benötigen viel Ruhe, weshalb die Gebiete oft geschützt sind

Flamingos brüten auf flachen Inseln in Schlammnestern und benötigen viel Ruhe, weshalb die Gebiete oft geschützt sind

 Flamingos mit fliegender Möwe

 Flamingos mit fliegender Möwe

Flamingo-„Moves“:Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann man Flamingos bei zahlreichen lustigen Bewegungen beobachten, die sie gemeinsam machen. Diese haben sogar offizielle Namen. Der Zoologe Philip Kahl untersuchte das komplexe Sozial- und Balzverhalten vo

Flamingo-„Moves“:Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann man Flamingos bei zahlreichen lustigen Bewegungen beobachten, die sie gemeinsam machen. Diese haben sogar offizielle Namen. Der Zoologe Philip Kahl untersuchte das komplexe Sozial- und Balzverhalten von Flamingos intensiv und hielt die ritualisierten Gruppenbewegungen fest. Diese synchron ausgeführten Bewegungen dienen vor allem der Partnerwahl und der Einstimmung der gesamten Kolonie auf die Brutzeit. Hier sind die bekanntesten Flamingo-Bewegungen: Alert Posture (Alarmhaltung): Flamingos strecken ihre Hälse steif und maximal nach oben. Dies signalisiert erhöhte Aufmerksamkeit oder Wachsamkeit in der Gruppe. Head-Flagging (Kopf-Wenden): Die Vögel strecken den Hals hoch und rhythmisch nach oben.Sie drehen den Kopf ruckartig von einer Seite zur anderen. Wing-Salute (Flügel-Gruß): Flamingos öffnen ihre Flügel für wenige Sekunden weit. Dadurch zeigen sie die kontrastreichen, meist schwarzen Unterflügelfedern. Inverted Wing-Salute (Umgekehrter Flügel-Gruß): Die Vögel neigen den Körper leicht nach vorne. Sie strecken die Flügel nach hinten und oben weg. Wing-Leg Stretch (Flügel-Bein-Strecken): Ein Flügel und das Bein derselben Körperseite werden gleichzeitig lang nach hinten gedehnt. Dies wird oft von mehreren Tieren gleichzeitig ausgeführt. Marching (Marschieren): Eine große Gruppe läuft dicht gedrängt in eine Richtung. Sie stoppen plötzlich und wechseln synchron die Richtung. False Preening (Scheinputzen): Die Vögel tun so, als würden sie ihr Gefieder pflegen. Sie biegen den Hals zurück und berühren die Federn nur scheinbar mit dem Schnabel.

 

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei: Der Rosaflamingo, mit einer durchschnittlichen Höhe von 120–140 cm (wobei die Beine allein 40–50 cm ausmachen), ist die größte Flamingoart. Im Durchschnitt sind Männchen etwas größer und schwerer als Weibc

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei im März 2026:
Der Rosaflamingo, mit einer durchschnittlichen Höhe von 120–140 cm (wobei die Beine allein 40–50 cm ausmachen), ist die größte Flamingoart. Im Durchschnitt sind Männchen etwas größer und schwerer als Weibchen. Die Flügellänge ausgewachsener Männchen beträgt im Durchschnitt 43 cm, ihr Gewicht liegt bei 2,7 kg. Weibliche Tiere wiegen 2,1 kg und haben eine Flügellänge von 40 cm.

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei:Die Trupps von Rosaflamingos sind meist in Salinen anzutreffen, was das Fotografieren erschwert. Die Fluchtdistanz betrug stets mindestens 500 Meter. Selbst das kaum hörbare Klicken des Auslösers trägt letz

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei im März 2026:Die Trupps von Rosaflamingos sind meist in Salinen anzutreffen, was das Fotografieren erschwert. Die Fluchtdistanz betrug stets mindestens 500 Meter. Selbst das kaum hörbare Klicken des Auslösers trägt letztlich zur Verwirrung bei. Obgleich die Tiere nicht panisch flüchteten, hielten sie sich doch in einem Abstand von weniger als 50 Metern fern.

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei :Rosaflamingos sind tagsüber aktiv und fressen während des Tages. Als Bodenfresser sind sie auf niedrige Wasserstände angewiesen und wandern in neue Gebiete, um geeignete Nahrungsbedingungen zu finden. Sie

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei :Rosaflamingos sind tagsüber aktiv und fressen während des Tages. Als Bodenfresser sind sie auf niedrige Wasserstände angewiesen und wandern in neue Gebiete, um geeignete Nahrungsbedingungen zu finden. Sie baden häufig in frischem, flachem Wasser und reinigen ihr Gefieder, um es von Salz zu befreien. Obwohl sie keine Reviervögel sind, verteidigen sie während der Brutzeit ihre Nester.

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

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Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

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Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

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Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

Rosaflamingos im Seebecken in Van  in der Türkei

Kubaflamingos auf Curacao (mehr Fotos weiter unter). Der Karibikflamingo erreicht eine Höhe von 1,20 bis 1,40 Metern. Er ist ein schlanker Vogel: Das Männchen wiegt durchschnittlich 2,8 kg, das Weibchen 2,2 kg. Er ist der größte Flamingo des Kontinents un

Kubaflamingos auf Curacao (mehr Fotos weiter unter). Der Karibikflamingo erreicht eine Höhe von 1,20 bis 1,40 Metern. Er ist ein schlanker Vogel: Das Männchen wiegt durchschnittlich 2,8 kg, das Weibchen 2,2 kg. Er ist der größte Flamingo des Kontinents und der zweitgrößte der Welt, nach dem Rosenflamingo (Phoenicopterus roseus). Seine Färbung variiert von hellrosa bis karminrot, abhängig von seinem Lebensraum und dem Verzehr von carotinoidreichen Schalentieren.

Rosaflamingos auf Mallorca

Rosaflamingos auf Mallorca

Rosaflamingos auf Mallorca im März 2026

Rosaflamingos auf Mallorca im März 2026

Der Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) gehört zur Familie der Flamingos (Phoenicopteridae). Er ist in Teilen von Afrika, Asien und Südeuropa anzutreffen. Rosaflamingos legen ihre Nester in dichten Kolonien auf flachen Inseln an ausgedehnten, flachen, sc

Der Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) gehört zur Familie der Flamingos (Phoenicopteridae). Er ist in Teilen von Afrika, Asien und Südeuropa anzutreffen. Rosaflamingos legen ihre Nester in dichten Kolonien auf flachen Inseln an ausgedehnten, flachen, schlammigen Stränden von Salzseen oder Meeresbuchten. Geeignete Standorte müssen Störungen und das Eindringen von Prädatoren abwehren, während sie gleichzeitig Zugang zu Nahrungsquellen bieten. Wegen dieser hohen Anforderungen gibt es weltweit nur maximal 30 Brutkolonien von internationaler Bedeutung.

Der Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) gehört zur Familie der Flamingos (Phoenicopteridae). Er ist in Teilen von Afrika, Asien und Südeuropa anzutreffen. Rosaflamingos legen ihre Nester in dichten Kolonien auf flachen Inseln an ausgedehnten, flachen, sc

Der Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) gehört zur Familie der Flamingos (Phoenicopteridae). Er ist in Teilen von Afrika, Asien und Südeuropa anzutreffen. Rosaflamingos legen ihre Nester in dichten Kolonien auf flachen Inseln an ausgedehnten, flachen, schlammigen Stränden von Salzseen oder Meeresbuchten. Geeignete Standorte müssen Störungen und das Eindringen von Prädatoren abwehren, während sie gleichzeitig Zugang zu Nahrungsquellen bieten. Wegen dieser hohen Anforderungen gibt es weltweit nur maximal 30 Brutkolonien von internationaler Bedeutung.

Rosaflamingos. Die Flamingos (Phoenicopteridae) bilden die einzige Familie der Ordnung Phoenicopteriformes. Sie sind in Süd-, Mittel- und Nordamerika sowie in Europa, Afrika und Südwestasien anzutreffen. Nur der Rosaflamingo ist ein Vertreter der Ordnung,

Rosaflamingos. Die Flamingos (Phoenicopteridae) bilden die einzige Familie der Ordnung Phoenicopteriformes. Sie sind in Süd-, Mittel- und Nordamerika sowie in Europa, Afrika und Südwestasien anzutreffen. Nur der Rosaflamingo ist ein Vertreter der Ordnung, dessen natürlicher Lebensraum auch Europa umfasst. Er ist an der Atlantikküste Spaniens und Portugals sowie entlang des Mittelmeers und auf einigen Mittelmeerinseln zu finden.

Rosaflamingos auf Mallorca: Je nach Auffassung werden Flamingos in der Wissenschaft als fünf oder sechs Arten kategorisiert. Sie weisen ein mehr oder weniger intensiv rosafarbenes Gefieder sowie einen hochspezialisierten Schnabel und Zungenapparat auf. Di

Rosaflamingos auf Mallorca: Je nach Auffassung werden Flamingos in der Wissenschaft als fünf oder sechs Arten kategorisiert. Sie weisen ein mehr oder weniger intensiv rosafarbenes Gefieder sowie einen hochspezialisierten Schnabel und Zungenapparat auf. Die Flamingos wurden lange Zeit nicht klar verwandt, bis sie in den 2000er-Jahren durch Untersuchungen als Schwestergruppe der Lappentaucher identifiziert wurden.

Rosaflamingos auf Mallorca: Alle Arten von Flamingos weisen große Ähnlichkeiten auf. Sie besitzen einen langen Hals und lange, dünne Beine sowie ein rosa Gefieder. Flamingos erreichen im aufrechten Stand eine Höhe von 90 bis 155 cm. Der Geschlechtsdimorph

Rosaflamingos auf Mallorca: Alle Arten von Flamingos weisen große Ähnlichkeiten auf. Sie besitzen einen langen Hals und lange, dünne Beine sowie ein rosa Gefieder. Flamingos erreichen im aufrechten Stand eine Höhe von 90 bis 155 cm. Der Geschlechtsdimorphismus ist gering, die Geschlechter weisen die gleiche Färbung auf, jedoch sind Männchen im Durchschnitt etwas größer als Weibchen. Hals und Beine dieser Vögel sind im Vergleich zu ihrer Körpergröße länger als die aller anderen Vögel. Die Anzahl der Halswirbel, 17, ist im Vergleich zur Halslänge nicht überdurchschnittlich; bei Schwänen liegt sie beispielsweise bei 25. Der Kopf sowie die Füße sind im Vergleich zur Körpergröße sehr klein; beim Rosa-, Chile- und Zwergflamingo zeigt die erste Zehe nach hinten und die anderen drei nach vorne (anisodaktyl), während Anden- und Jamesflamingos die erste Zehe fehlen (tridaktyl).

Rosaflamingos auf Mallorca

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Rosaflamingos auf Ibiza

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Flamingo: In der Camargue betrug die Zahl der Brutpaare von 1947 bis 1960 nie mehr als 4000, seit dem Beginn der 1990er Jahre brüten dort mehr als 10.000 Brutpaare. Der Bestand ändert sich jährlich sehr stark in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot. Rosaflami

Flamingo: In der Camargue betrug die Zahl der Brutpaare von 1947 bis 1960 nie mehr als 4000, seit dem Beginn der 1990er Jahre brüten dort mehr als 10.000 Brutpaare. Der Bestand ändert sich jährlich sehr stark in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot. Rosaflamingos gelten als nicht gefährdet. Insgesamt ist der Bestand stabil, die Abnahme der Bestandszahlen in einigen Gebieten wie Ostafrika wird durch eine Zunahme in anderen Regionen kompensiert.

Flamingo: Der Rosaflamingo  kommt in Teilen von Afrika, Asien und Süd-Europa vor. Sie brüten in Kolonien auf flachen Inseln an ausgedehnten, flachen  Stränden, an Salzseen oder an Meeresbuchten. Geeignete Standorte erfordern einen Schutz vor Störungen und

Flamingo: Der Rosaflamingo  kommt in Teilen von Afrika, Asien und Süd-Europa vor. Sie brüten in Kolonien auf flachen Inseln an ausgedehnten, flachen  Stränden, an Salzseen oder an Meeresbuchten. Geeignete Standorte erfordern einen Schutz vor Störungen und müssen gleichzeitig den Zugang zu Nahrungsquellen bieten. Wegen dieser hohen Anforderungen weltweit ist die Zahl der international bedeutsamen Brutkolonien weniger als 30. Weltweit gibt es rund 500.000 Individuen, davon rund 90.000 in Europa.

Flamingos auf Curacao

Flamingos auf Curacao

Kubaflamingos auf Curacao

Kubaflamingos auf Curacao

Kubaflamingos auf Curacao

Kubaflamingos auf Curacao

Madagaskarreiher: Großer, ganz dunkler Reiher mit hellem Schnabel. Im Allgemeinen selten und normalerweise allein zu sehen. Kommt in Süßwasserseen und Feuchtgebieten, entlang von Flüssen und auf Küstenwatten vor, meist in geringer Höhe. Von der Größe her

Madagaskarreiher:Der Madagaskarreiher Heron Ardea humbloti  ist in Madagaskar entlang und in der Nähe der Küste außer im Osten verteilt. Sein Futter sind vor allem mittlere und große Fische. Er ist ein großer, dunkel gekleideter Reiher mit hellem Schnabel. Er ist im Allgemeinen selten und wird meist einzeln gesehen. Er kommt in Süßwasserseen und Feuchtgebieten, an Flüssen und im Watt vor, meist in geringer Höhe. Ähnlich groß wie der Graureiher, weist das Gefieder jedoch keinen auffälligen Kontrast auf. Ähnlich dem Purpurreiher, jedoch größer, mit dickerem Schnabel und ohne Halsstreifen. Er ist als stark gefährdet angesichts seiner geringen und rückläufigen Bevölkerung von etwa 1.000 Vögeln und der Bedrohung für seinen Lebensraum. Der Erwachsene ist ganz grau, abgesehen von seinem schwarzen Hals und seiner Mütze. Henri Humblot war ein Amateur-Naturforscher.

Madagaskarreiher

Madagaskarreiher

Madagaskarreiher

Madagaskarreiher

Nachtreiher in Madagaskar: Erwachsene Vögel sind hellgrau mit einem klar abgegrenzten schwarzen Rücken und einer schwarzen Krone. Jungvögel sind braun mit großen weißen Flecken auf den Flügeln und verschwommenen Streifen auf der Unterseite. Erwachsene hab

Nachtreiher in Madagaskar: Erwachsene Vögel sind hellgrau mit einem klar abgegrenzten schwarzen Rücken und einer schwarzen Krone. Jungvögel sind braun mit großen weißen Flecken auf den Flügeln und verschwommenen Streifen auf der Unterseite. Erwachsene haben einen ganz schwarzen Schnabel; Jungvögel haben einen gelb-schwarzen Schnabel.

Schwarzstorch in Borneo: Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist ein großer Vogel aus der Familie der Störche (Ciconiidae). Er wurde erstmals von Carl Linnaeus in der 10. Ausgabe seiner Systema Naturae beschrieben. Mit einer Größe von durchschnittlich 95 bi

Schwarzstorch in Borneo: Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist ein großer Vogel aus der Familie der Störche (Ciconiidae). Er wurde erstmals von Carl Linnaeus in der 10. Ausgabe seiner Systema Naturae beschrieben. Mit einer Größe von durchschnittlich 95 bis 100 cm von Schnabelspitze bis Schwanzende mit einer Spannweite von 145 bis 155 cm hat der erwachsene Schwarzstorch hauptsächlich schwarzes Gefieder, mit weißen Unterteilen, langen roten Beinen und einem langen spitzen roten Schnabel. Er ist eine weit verbreitete, aber ungewöhnliche Art und brütet an verstreuten Orten in ganz Europa (vor allem in Portugal und Spanien sowie in mittel- und östlichen Teilen) und östlich über bis zum Pazifischen Ozean. Er ist ein Zugvogel, wobei der europäische Bestand in der  tropischen Subsahara-Afrika überwintert  und der asiatische Bestand auf dem indischen Subkontinent. Bei der Migration zwischen Europa und Afrika vermeidet er die Überquerung des Mittelmeers und nimmt Umwege über die Levante im Osten oder die Straße von Gibraltar im Westen. Eine isolierte, nicht-wandernde Gruppe lebt im südlichen Afrika. Im Gegensatz zum eng verwandten Weißstorch ist der Schwarzstorch eine scheue und vorsichtige Art. Er wird einzeln oder paarweise gesehen, meist in sumpfigen Gebieten, an Flüssen oder Binnengewässern. Er ernährt sich von Amphibien, kleinen Fischen und Insekten, die in der Regel langsam im seichten Wasser waten. Brutpaare bauen in der Regel Nester in großen Waldbäumen – meist sommergrün, aber auch Nadelbäume –, die aus großer Entfernung, aber auch auf großen Felsbrocken oder unter überhängenden Felsvorsprüngen in Berggebieten zu finden sind. Das Weibchen legt zwei bis fünf grau-weiße Eier. Die Brut dauert 32 bis 38 Tage, wobei beide Geschlechter ihre Pflichten teilen, und die Nestlingszeit dauert 60 bis 71 Tage. Der Schwarzstorch wird von der Internationalen Union für Naturschutz als nicht gefährdet betrachtet, aber sein Zustand ist ungewiss. Trotz seiner großen Reichweite ist es nirgendwo in großer Zahl vorhanden, und er scheint in Teilen seines Verbreitungsspektrums zu schrumpfen wie in Indien, China und in Teilen Westeuropas, obwohl er auf der  Iberischen Halbinsel zunimmt. Für den Schwarzstorch wurden verschiedene Erhaltungsmaßnahmen ergriffen, wie der Conservation Action Plan for African Black storks von Wetlands International. Er ist auch durch das Afrikanisch-Eurasische Wasservogelabkommen und das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen geschützt. Taxonomie und Etymologie: Der englische Naturforscher Francis Willughby schrieb über den Schwarzstorch im 17. Jahrhundert, nachdem er einen in Frankfurt gesehen hatte. Er nannte es Ciconia nigra, aus den lateinischen Wörtern für "Stork" bzw. "schwarz". Er war eine der vielen Arten, die ursprünglich vom schwedischen Zoologen Carl Linnaeus in der 10. Ausgabe seines Systema Naturae 1758 beschrieben wurden, wo er den binomialen Namen Ardea nigra erhielt. Zwei Jahre später wurde es vom französischen Zoologen Mathurin Jacques Brisson in die neue Gattung Ciconia eingeordnet. Das Wort Storch leitet sich vom altenglischen Wort storc ab, das vermutlich mit dem althochdeutschen Storah verwandt ist, was "Stork" bedeutet, und dem altenglischen Stearc, was "stiff" bedeutet. Der Schwarzstorch galt lange Zeit als eng mit dem Weißstorch (C. ciconia) verwandt.  Die genetische Analyse mittels DNA-DNA-Hybridisierung und mitochondrialer Cytochrom-b-DNA von Beth Slikas fand 1997 jedoch heraus, dass es sich um basal (einen frühen Ableger) in der Gattung Ciconia handelte. Verteilung und Lebensraum: Im Sommer kommt der Schwarzstorch von Ostasien (Sibirien und Nordchina) westlich bis Mitteleuropa vor und erreicht Estland im Norden, Polen, Niedersachsen und Bayern in Deutschland, Tschechien, Ungarn, Italien und Griechenland im Süden, mit einer Randbevölkerung in der zentral-südwestlichen Region der Iberischen Halbinsel (Extremadura und den umliegenden Provinzen Spaniens plus Portugal)vor. Er ist wandernd, überwintert im tropischen Afrika und Asien, obwohl bestimmte Populationen von Schwarzstörchen standorttreu sind. Eine isolierte Population existiert im südlichen Afrika, wo die Art im Osten, im Osten Südafrikas und Mosambiks zahlreicher ist, und ist auch in Simbabwe, Swasiland, Botswana und seltener Namibia vorgekommen. Sie sind gelegentliche Besucher Sri Lankas.  Jene, die weiter östlich in Ostrussland und China sommern, überwintern hauptsächlich in Südchina und gelegentlich in Hongkong, Myanmar, Nordthailand und Laos. Sie wurden erstmals 1998 im Westen Myanmars aufgenommen. Der Schwarzstorch bevorzugt mehr Waldgebiete als der bekanntere Weißstorch und brütet in großen sumpfigen Feuchtgebieten mit durchsetztem Nadel- oder Laubwald, bewohnt aber auch Hügel und Berge mit ausreichenden Bächen. Es bewohnt in der Regel Teiche, Flüsse, Seenränder, Mündungen und andere Süßwasser-Feuchtgebiete. Der Schwarzstorch bewohnt zwar mehr landwirtschaftliche Gebiete im kaspischen Flachland, vermeidet aber auch hier engen Kontakt zu den Menschen. Sein überwinternder Lebensraum in Indien besteht aus Stauseen oder Flüssen mit nahegelegenem Gestrüpp oder Wald, die Bäume liefern, in denen sich Schwarzstörche nachts erholen können. Im südlichen Afrika kommt er in seichtem Wasser in Flüssen oder Seen oder Sümpfen vor, wird aber gelegentlich auf dem Trockenen angetroffen.

Im Etosha-Nationalpark in Namibia sind Schwarzstörche zu beobachten. Abdimstorch, Regenstorch oder Abdim (Ciconia abdimii), Alttiere, Etosha, Namibia Der Regenstorch, Abdimstorch oder Abdim (Ciconia abdimii) gehört zu den afrikanischen Storcharten. Er geh

Im Etosha-Nationalpark in Namibia sind Schwarzstörche zu beobachten. Abdimstorch, Regenstorch oder Abdim (Ciconia abdimii), Alttiere, Etosha, Namibia Der Regenstorch, Abdimstorch oder Abdim (Ciconia abdimii) gehört zu den afrikanischen Storcharten. Er gehört zu den nahen Verwandten der europäischen Arten Weißstorch und Schwarzstorch. Der Abdimstorch hat einen schwarzbraunen Oberkörper, der purpurfarben oder grün schimmert; sein Bauch ist weiß. Das Gesicht weist nackte Hautareale auf, die blaue, rote und rosafarbene Töne zeigen; während der Brutzeit strahlen diese deutlich intensiver. Der Abdimstorch, der eine Körperlänge von 75 bis 80 cm aufweist, ist deutlich kleiner als der Weiß- und der Schwarzstorch. Verhalten: Diese Art ist ein innerafrikanischer transäquatorialer Migrant, der seine saisonalen Wanderungen mit den Regenfällen in Einklang bringt. Nach der Brutzeit in den nördlichen Tropen (zwischen Mai und August) zieht er nach Osten und dann nach Süden (westafrikanische Populationen) bzw. nach Süden (ostafrikanische Populationen) durch den äquatorialen Regengürtel (September-Oktober) und erreicht die südlichen Tropen früh in der südlichen Regenzeit (November-März). Er bleibt bis März (wenn die Regenfälle abnehmen) in diesem südlichen Verbreitungsgebiet. Danach zieht er zu Beginn der langen Regenzeit (März-April) wieder nordwärts durch Ostafrika und kommt im April und Mai vor (oder kurz nach) Beginn der starken Regenfälle wieder in den Brutgebieten an. Die Art ist gesellig und wird selten in Gruppen von weniger als 10 Tieren gesehen. Oft zieht sie in riesigen Schwärmen von ca. 10.000 Tieren. Auf der Migration landet er täglich zur Nahrungsaufnahme. Sowohl die Migration als auch die Nahrungssuche sind tagaktiv. Er brütet in weit verstreuten Kolonien, die normalerweise nicht mehr als 20 Paare umfassen (obwohl gelegentlich Gruppen von 30 bis 50 Tieren beobachtet wurden). Lebensraum: Die Art bewohnt offenes Grasland, Weiden, Ackerland und Savannenwälder, oft in der Nähe von Wasser, aber auch in halbtrockenen Gebieten, wo sie sich außerhalb der Nahrungsaufnahme neben Tümpeln, Wasserlöchern, Brunnen und Sümpfen versammelt und auf Bäumen oder Klippen nistet. Ernährung: Die Art ist in erster Linie ein Insektenfresser. Ihre Nahrung besteht fast ausschließlich aus großen Graslandinsekten wie Heuschreckenschwärmen, Raupen des Heerwurms, Grashüpfern und Grillen, obwohl sie auch Mäuse , Frösche, Eidechsen, kleine Fische, Weichtiere, Krabben, Tausendfüßler, Skorpione, Wasserratten und kleine Vögel frisst. Brutstätte: Die Art brütet in Kolonien, wobei die Nester aus Stöcken und Pflanzenteilen in Bäumen oder auf Klippen oder auf den Dächern von Hütten in Dörfern gebaut werden. Sie werden oft von Jahr zu Jahr genutzt, sofern sie nicht einstürzen (wenn auch nicht unbedingt vom selben Brutpaar).

Im Etosha-Nationalpark in Namibia sind Schwarzstörche zu beobachten.Bedrohungen für die Art Die Art ist potenziell durch Lebensraumzerstörung durch Stadtentwicklung und landwirtschaftliche Aktivitäten (wie Maisanbau) bedroht, die die verfügbare Fläche an

Im Etosha-Nationalpark in Namibia sind Schwarzstörche zu beobachten.Bedrohungen für die Art Die Art ist potenziell durch Lebensraumzerstörung durch Stadtentwicklung und landwirtschaftliche Aktivitäten (wie Maisanbau) bedroht, die die verfügbare Fläche an natürlichem Grasland reduziert haben. In Namibia ist sie durch Lebensraumzerstörung durch Überweidung und Verbuschung. Die Art könnte auch durch die Kontrolle ihrer Hauptnahrungsquelle, der Heuschrecke, bedroht sein, entweder durch direkte Vergiftung (ein Massensterben im Sudan könnte auf den übermäßigen Einsatz von Pestiziden zurückzuführen sein) oder durch eine Verringerung der Nahrungsverfügbarkeit. Nutzung: Die Art wird in Nigeria gejagt und auf Märkten für traditionelle Medizin gehandelt. Diese Art hat ein extrem großes Verbreitungsgebiet und erreicht daher nicht die Schwellenwerte für „gefährdet“ gemäß dem Kriterium der Verbreitungsgröße (Vorkommensausdehnung <20.000 km2 kombiniert mit einer abnehmenden oder schwankenden Verbreitungsgröße, Lebensraumausdehnung/-qualität oder Populationsgröße und einer geringen Anzahl von Standorten oder starker Fragmentierung). Obwohl der Populationstrend rückläufig zu sein scheint, wird der Rückgang nicht als schnell genug angesehen, um die Schwellenwerte für „gefährdet“ gemäß dem Kriterium der Populationsentwicklung zu erreichen (>30 % Rückgang über zehn Jahre oder drei Generationen). Die Populationsgröße ist sehr groß und erreicht daher nicht die Schwellenwerte für „gefährdet“ gemäß dem Kriterium der Populationsgröße (<10.000 geschlechtsreife Individuen mit einem anhaltenden Rückgang von schätzungsweise >10 % in zehn Jahren oder drei Generationen oder mit einer bestimmten Populationsstruktur). Aus diesen Gründen wird die Art als nicht gefährdet eingestuft. Bedrohungen für die Art Die Art ist potenziell durch Lebensraumzerstörung durch Stadtentwicklung und landwirtschaftliche Aktivitäten (wie Maisanbau) bedroht, die die verfügbare Fläche an natürlichem Grasland reduziert haben. In Namibia ist sie durch Lebensraumzerstörung durch Überweidung und Verbuschung. Die Art könnte auch durch die Kontrolle ihrer Hauptnahrungsquelle, der Heuschrecke, bedroht sein, entweder durch direkte Vergiftung (ein Massensterben im Sudan könnte auf den übermäßigen Einsatz von Pestiziden zurückzuführen sein) oder durch eine Verringerung der Nahrungsverfügbarkeit. Nutzung: Die Art wird in Nigeria gejagt und auf Märkten für traditionelle Medizin gehandelt.

Lauenburg Elbe: Der bekannteste Storch Europas ist der Weißstorch. In Europa, Afrika und Amerika sind die Storchenbestände relativ gesichert. Verschiedene Storchenarten wie der Schwarzstorch gelten als bedroht. Sein Bestand liegt weltweit bei 44.000 Tiere

Lauenburg Elbe: Der bekannteste Storch Europas ist der Weißstorch. In Europa, Afrika und Amerika sind die Storchenbestände relativ gesichert. Verschiedene Storchenarten wie der Schwarzstorch gelten als bedroht. Sein Bestand liegt weltweit bei 44.000 Tieren, während 2009 weltweit etwa 500.000 Weißstörche geschätzt wurden.

Der Storch ist ein Schreitvögel und wird in 19 Arten unterschieden.

Der Storch ist ein Schreitvögel und wird in 19 Arten unterschieden.

Störche sind in Afrika, Europa, Asien, Südamerika und Australien verbreitet. Die meisten Arten leben in den Tropen, einige sind in den gemäßigten Klimazonen zu finden.

Störche sind in Afrika, Europa, Asien, Südamerika und Australien verbreitet. Die meisten Arten leben in den Tropen, einige sind in den gemäßigten Klimazonen zu finden.

Römischebyzantinisches Aquädukt in Selçuk, Izmir, Türkei.Das Aquädukt ist berühmt für die riesigen Storchennester, die sich auf den antiken Säulen befinden.

Römischebyzantinisches Aquädukt in Selçuk, Izmir, Türkei.Das Aquädukt ist berühmt für die riesigen Storchennester, die sich auf den antiken Säulen befinden. 

Strochennester im Zentrum von Selcuk:Die antiken Aquädukte im Zentrum von Selçuk (nahe Ephesus) sind ein bekanntes Fotomotiv, da sie fast alljährlich von Störchen als Nistplätze genutzt werden.

Strochennester im Zentrum von Selcuk:Die antiken Aquädukte im Zentrum von Selçuk (nahe Ephesus) sind ein bekanntes Fotomotiv, da sie fast alljährlich von Störchen als Nistplätze genutzt werden.

Weißstorch

Weißstorch

Selçuk ist die Nachfolgesiedlung des historischen Ephesos.

Selçuk ist die Nachfolgesiedlung des historischen Ephesos.

 

 

Lauenburg Elbe: Milane und ein Storch streiten um einen Frosch

Lauenburg Elbe: Milane und ein Storch streiten um einen Frosch

Storchendorf am Elberadweg von Geesthacht nach Wittenberge - Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist ein großer Vogel aus der Storchenfamilie Ciconiidae. Das Gefieder ist hauptsächlich weiß, die Flügel des Vogels sind schwarz. Erwachsene haben lange rote Bei

Storchendorf am Elberadweg von Geesthacht nach Wittenberge - Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist ein großer Vogel aus der Storchenfamilie Ciconiidae. Das Gefieder ist hauptsächlich weiß, die Flügel des Vogels sind schwarz. Erwachsene haben lange rote Beine und lange spitze rote Schnäbel und messen durchschnittlich 100 bis 115 cm (39 bis 45 Zoll) von der Schnabelspitze bis zum Ende des Schwanzes mit einer Flügelspannweite von 155 bis 215 cm. Die beiden Unterarten, die sich in ihrer Größe geringfügig unterscheiden, brüten in Europa (Nord-Finnland), Nordwestafrika, Südwestasien (Ost-Süd-Kasachstan) und Südafrika. Der Weißstorch ist ein Fernwanderer, der in Afrika vom tropischen Afrika südlich der Sahara bis nach Südafrika oder auf dem indischen Subkontinent überwintern muss. Bei der Migration zwischen Europa und Afrika werden das Überqueren des Mittelmeers und Umwege über die Levante im Osten oder die Straße von Gibraltar im Westen vermieden, da sich die Luftthermie, von der es für den Flug abhängt, nicht über Wasser bildet. Als Fleischfresser frisst der Weißstorch eine Vielzahl von Tierbeutetieren, darunter Insekten, Fische, Amphibien, Reptilien, kleine Säugetiere und kleine Vögel. Er nimmt den größten Teil seiner Nahrung aus dem Boden, in der niedrigen Vegetation und aus seichtem Wasser auf. Es ist ein monogamer Züchter, aber nicht lebenslang gepaart. Beide Mitglieder des Paares bauen ein großes Stocknest, das mehrere Jahre lang genutzt werden kann. Jedes Jahr kann das Weibchen ein Gelege mit normalerweise vier Eiern legen, die 33 bis 34 Tage nach dem Legen asynchron schlüpfen. Beide Elternteile bebrüten abwechselnd die Eier und beide füttern die Jungen. Die Jungen verlassen das Nest 58 bis 64 Tage nach dem Schlüpfen und werden weitere 7 bis 20 Tage von den Eltern gefüttert. Der Weißstorch wurde von der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) als am wenigsten bedenklich eingestuft. Es profitierte von menschlichen Aktivitäten im Mittelalter, als die Wälder gerodet wurden, aber Änderungen in den Anbaumethoden und der Industrialisierung führten dazu, dass sie im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Teilen Europas zurückgingen und verschwanden. Naturschutz- und Wiederansiedlungsprogramme in ganz Europa haben dazu geführt, dass der Weißstorch in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Schweden und dem Vereinigten Königreich wieder brütet. Er hat wenige natürliche Raubtiere, kann aber verschiedene Arten von Parasiten beherbergen; Das Gefieder beherbergt Läuse und Federmilben, während die großen Nester eine Vielzahl von mesostigmatischen Milben beherbergen. Diese auffällige Art hat in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet viele Legenden hervorgebracht, von denen die bekannteste die Geschichte von Babys ist, die von Störchen gebracht werden.

Die Extremadura im Südwesten Spaniens bietet vielen Störchen sehr gute Lebensbedingungen. Sie haben ihre Nistplätze auf hohen Bäumen oder bauen in baumarmen Gegenden ihre Nester auch auf Strom- oder Sendemasten.

Die Extremadura im Südwesten Spaniens bietet vielen Störchen sehr gute Lebensbedingungen. Sie haben ihre Nistplätze auf hohen Bäumen oder bauen in baumarmen Gegenden ihre Nester auch auf Strom- oder Sendemasten.

Gelbschnabelstorch im Lake Mayara Nationalpark: Der Gelbschnabelstorch, auch Holzstorch oder Holz-Ibis genannt, ist eine große afrikanische Watstorchart aus der Familie der Störche. Sie sind weit verbreitet in Regionen südlich der Sahara und kommen auch i

Gelbschnabelstorch im Lake Mayara Nationalpark: Der Gelbschnabelstorch, auch Holzstorch oder Holz-Ibis genannt, ist eine große afrikanische Watstorchart aus der Familie der Störche. Sie sind weit verbreitet in Regionen südlich der Sahara und kommen auch in Madagaskar vor. Der Gelbschnabelstorch kommt hauptsächlich in Ostafrika vor.  2000 Individuen leben in einer Kolonie zusammen. Der Tuiuiú-Storch ist das Wappentier des Pantanal. Er kommt von Mexiko bis Argentinien vor. 2016 wurde der  Jabiru von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft.Der Gelbschnabelstorch  ist weit über die Ebenen Asiens verteilt. Sie sind südlich des Himalaya-Gebirges zu finden und werden im Westen durch das Indus-Flusssystem begrenzt, wo sie selten sind. Sie fehlen in sehr trockenen oder Wüstenregionen, dichten Wäldern und den höheren Bergregionen.  Sie bevorzugen Süßwasser-Feuchtgebiete zu allen Jahreszeiten, aber auch Bewässerungskanäle und Ackerflächen, besonders überflutete Reisfelder während des Monsuns.  Sie sind meistens standorttreu. Jungvögel können sich weit von ihren Brutstätten entfernen, wie ein Jungtier zeigt, das in einem Nest im Keoladeo-Nationalpark beringt wurde, das 800 Kilometer entfernt bei Chilka im Osten Indiens aufgefunden wurde. Die Brut erfolgt immer auf großen Bäumen, in der Regel in Gebieten, in denen Nistbäume über lange Zeiträume gesichert sind. Gelbschnabelstörche ernähren sich in Gruppen in flachen Feuchtgebieten, Ackerflächen und Bewässerungskanälen. Der maximale Erfolg bei der Suche nach Beute war bei  7 cm Wassertiefe im Keoladeo-Ghana National Park.  Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen.  Sie gehen langsam und wirbeln das Wasser auf mit ihren Füßen, um Fische zu aufzuspüren. Sie fangen auch Frösche und gelegentlich Schlangen. Sie fressen hauptsächlich am Tag, können aber unter außergewöhnlichen Bedingungen spät oder sogar nachts fressen.  Nachdem sie satt sind, können sie für längere Zeit am Ufer stehen bleiben.  Die Herdengrößen in landwirtschaftlichen Landschaften sind meist klein (<5 Vögel), erreichen aber Herden von über 50 Vögeln. In solchen Landschaften variieren die Herdengrößen zwischen den Jahreszeiten nicht sehr, aber die Dichte ist im Winter viel höher, nachdem Küken des Jahres aus Nestern geflogen sind. 

Gelbschnabelstorch im Lake Mayara Nationalpark: Gelbschnabelstörche  brüten auf Bäumen entweder in gemischten Kolonien zusammen mit anderen Wasservögeln oder von Artgenossen.  Die Brutzeit beginnt in den Wintermonaten kurz nach dem Monsun. In Nordindien b

Gelbschnabelstorch im Lake Mayara Nationalpark: Gelbschnabelstörche  brüten auf Bäumen entweder in gemischten Kolonien zusammen mit anderen Wasservögeln oder von Artgenossen.  Die Brutzeit beginnt in den Wintermonaten kurz nach dem Monsun. In Nordindien beginnt die Brutzeit Mitte August. Die typische Brut variiert von einem bis fünf Eiern. Die Inkubationszeit beträgt etwa einen Monat, während die Brutzeit fast zwei Monate beträgt. Gelegentlich werden Küken von Adlern geraubt. Während der Mittagshitze stehen Erwachsene am Nest mit ausgestreckten Flügeln, um die Küken zu beschatten. Um Küken zu füttern, erbrechen  Erwachsene Fische, die sie gefangen haben und diese sind in der Regel kleiner als 20 cm lang.  Junge Küken, wenn sie bedroht werden, täuschen den Tod vor, indem sie auf den Nestboden liegen. Der tägliche Bedarf für Küken wird auf 500-600 Gramm geschätzt, die aus etwa 9 Fischen besteht, die in zwei Sitzungen gefüttert werden. Gelbschnabelstörche werden aufgrund ihrer Größe und Farbe oft zu Zentren der Touristenattraktion.

Brasilien  Pantanal: Der Tuiuiú-Storch ist das Wappentier des Pantanal. Er kommt von Mexiko bis Argentinien vor. 2016 wurde der  Jabiru von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft.

Brasilien  Pantanal: Der Tuiuiú-Storch ist das Wappentier des Pantanal. Er kommt von Mexiko bis Argentinien vor. 2016 wurde der  Jabiru von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft.

Der Marabu aus der Familie der Störche kommt vor allem im subsaharischen Afrika vor. Als Abfall- und Unratbeseitiger ist er in menschlichen Siedlungen gern gesehen. Mit 115 und 152 Zentimeter Größe ist er zu den größten Vertretern der Störche. Mit einer S

Der Marabu aus der Familie der Störche kommt vor allem im subsaharischen Afrika vor. Als Abfall- und Unratbeseitiger ist er in menschlichen Siedlungen gern gesehen. Mit 115 und 152 Zentimeter Größe ist er zu den größten Vertretern der Störche. Mit einer Spannweite seiner Flügel von 300 cm reicht er an die des Andenkondors mit 325 cm heran. Die  Modeindustrie und seit jeher die Kriminalistik verwendet ihre weichen Unterschwanzdecken des Brutgefieders. Deshalb sind diese Vögel in manchen Gegenden stark bejagt und gefährdet. Zur  Sichtbarmachung eines Fingerabdrucks bei Tatortaufnahmen der Kriminalpolizei werden auch heute noch diese Federn verwendet. Mit Hilfe der Federn wird Rußpulver auf den möglichen Spurenträger aufgetragen. Der indische Argala-Marabu hat einen besonders dramatischen Rückgang erlebt. Im 19. Jahrhundert kam er häufig vor, z.B. umfasste eine Kolonie im heutigen Myanmar Millionen Individuen, in Kalkutta brütete er auf den Hausdächern. Heute kommt er nur noch im indischen Bundesstaat Assam vor.

Bucht von Puerto Villamil - Isabela Island Galapagos: Der Graureiher  oder Fischreiher ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet und häufig. Sein Bestand ist  im 20. Jahrhundert angestiegen, zudem hat sein Verbreitungsgebiet in Europa wegen seiner Anspru

Bucht von Puerto Villamil - Isabela Island Galapagos: Der Graureiher  oder Fischreiher ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet und häufig. Sein Bestand ist  im 20. Jahrhundert angestiegen, zudem hat sein Verbreitungsgebiet in Europa wegen seiner Anspruchslosigkeit vergrößert.

Graureiher auf den Malediven

Graureiher auf den Malediven

Graureiher in Belau / Holstein

Graureiher in Belau / Holstein

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Ecuador: Cajas Nationalpark: Kolonie von Silberreihern

Silberreiher und mehr an der Alten Schwentine bei Perdoel Holstein

Silberreiher und mehr an der Alten Schwentine bei Perdoel Holstein

Silberreiher und mehr an der Alten Schwentine bei Perdoel Holstein

Silberreiher und mehr an der Alten Schwentine bei Perdoel Holstein

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher: Der Kuhreiher kommt in ganz Afrika vor. Diese Aufnahmen stammen aus Madagaskar. Der Kuhreiher ist im Vergleich zu anderen Reiherarten relativ klein, mit einer Größe von 48-55 cm. Die Spannweite seiner Flügel liegt bei etwa 85 bis 90 cm. Er kann

Kuhreiher: Der Kuhreiher kommt in ganz Afrika vor. Diese Aufnahmen stammen aus Madagaskar. Der Kuhreiher ist im Vergleich zu anderen Reiherarten relativ klein, mit einer Größe von 48-55 cm. Die Spannweite seiner Flügel liegt bei etwa 85 bis 90 cm. Er kann ein Körpergewicht von bis zu 450 g erreichen. Der Kuhreiher, ein tagaktiver Vogel, lebt als guter Laufvogel auch am Boden und sucht nur zur Nachtruhe hohe Baumkronen auf. Kuhreiher halten sich oft in der Nähe von großen Huftieren und Elefanten auf, um sich von den großen Insekten zu ernähren, die durch die Weidetiere aufgescheucht werden. Da Heuschrecken ihre Lieblingsspeise sind, folgen sie nicht selten den großen Heuschreckenschwärmen.

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Kuhreiher

Costa Rica 2016: Adulter Tigerreiher

Costa Rica 2016: Adulter Tigerreiher

 Costa Rica 2016: Tigerreiher Costa Rica: Drei Arten der Gattung Tigerreiher Trigisoma leben in Costa Rica: Streifenreiher Trigisoma, ascicatum, Nacktkehlreiher Trigisoma mexicanu, Marmorreiher Trigisoma rufescent

 Costa Rica 2016: Tigerreiher Costa Rica: Drei Arten der Gattung Tigerreiher Trigisoma leben in Costa Rica: Streifenreiher Trigisoma, ascicatum, Nacktkehlreiher Trigisoma mexicanu, Marmorreiher Trigisoma rufescent

Der Tigerreiher (Tigrisoma mexicanum) ist ein Vogel aus der Familie der Reiher (Ardeidae), der von Mexiko bis Nordwestkolumbien gefunden wurde. Er ist 80 cm lang und wiegt 1.200 g. Diese große Art lebt in offeneren Lebensräumen als andere Reiher, z. B. am

Der Tigerreiher (Tigrisoma mexicanum) ist ein Vogel aus der Familie der Reiher (Ardeidae), der von Mexiko bis Nordwestkolumbien gefunden wurde. Er ist 80 cm lang und wiegt 1.200 g. Diese große Art lebt in offeneren Lebensräumen als andere Reiher, z. B. am Fluss und am Seeufer. Er wartet oft regungslos auf geeignete Beute wie Fische, Frösche oder Krabben.

Tigerreiher Costa Rica:  Adulter Streifenreiher: kleine, schwarze Kappe setzt sich in Nacken fort, Gefieder bläulich-grauer-Dieser mittelgroße Reiher ist häufig an schnell fließenden, felsigen Flüssen und Bächen zu sehen, meist in höheren Lagen als andere

Tigerreiher Costa Rica:  Adulter Streifenreiher: kleine, schwarze Kappe setzt sich in Nacken fort, Gefieder bläulich-grauer-Dieser mittelgroße Reiher ist häufig an schnell fließenden, felsigen Flüssen und Bächen zu sehen, meist in höheren Lagen als andere Tigerreiher. Er ist fast immer einzeln auf einem Felsen in der Mitte oder am Rand eines Flusses stehend zu sehen. Erwachsene sind grau mit feinen schwarzen Streifen an Kopf, Hals und Flügeln. Jungtiere sind gelbbraun mit unregelmäßigen schwarzen Streifen. Jungtiere sind im Wesentlichen identisch mit dem jungen Rotbraunen Tigerreiher, unterscheiden sich jedoch in ihrem Lebensraum. Zwischen den Geschlechtern gibt es im Aussehen kaum einen Unterschied - die maskulinen Vögel könnten kräftiger gefärbt sein.Dafür haben die juvenilen Tigerreiher eine vollkommen andere Färbung und Zeichnung. Es ist schwierig gerade die jungen Vögel auseinander zu halten.

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