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Video: Ein Tag im April 2017 in Yangon Myanmar1895 - Eugenie Rosenberger, Kapitänsfrau In Rangun  Myanmar zum Text unten auf  dieser Seite

Das unumstrittene Highlight von Yangon ist zweifelsohne die prunkvolle Shwedagon-Pagode, eine der bedeutendsten buddhistischen Pilgerstätten der Welt und religiöses Zentrum Myanmars. Schon von weitem erblickt man den fast 100 Meter hohen, goldenen Stupa auf einem Hügel hoch über der Stadt. Auf der Kuppel sollen angeblich 60 Tonnen Gold und Edelsteine verbaut sein.Das Areal rund um die Shwedagon-Pagode umfasst 60.000 Quadratmeter und ist vollgepackt mit unzähligen Schreinen, Tempeln und verwinkelten Gebäuden.

Vier Aufgänge mit vier schier unendlichen Treppen führen hinauf zur Hauptplattform, vorbei kleinen Verkaufsständen mit religiösen Utensilien und hinein in  eine nahezu autarke Welt. Es dauert schon reichlich lang, bis man den  kompletten Stupa einmal umrundet hat. Zu viel gibt es hier und da zu  bestaunen, von Gebetsmühlen, überdimensionalen Glocken, prächtigen  Buddha-Figuren sowie Jahrhunderte alte Bäumen.

Irrawaddy-Fluss in Yangon China Town: Der Irrawaddy fließt in Burma von Norden (Himalaya) nach Süden (Andamanensee) in den Indischen Ozean: Er ist einer der großen Ströme Ostasiens (etwas kürzer, wasserreicher in der Monsunzeit, mit einem wesentlich größe

Irrawaddy-Fluss in Yangon China Town: Der Irrawaddy fließt in Burma von Norden (Himalaya) nach Süden (Andamanensee) in den Indischen Ozean: Er ist einer der großen Ströme Ostasiens (etwas kürzer, wasserreicher in der Monsunzeit, mit einem wesentlich größeren Delta als die Donau in Europa).- In seinem Mittellauf umfließt er im großen Bogen vor Sagaing und Mandalay das Hochplateau der Shan (Inlesee), um bei Bagan wieder in großen Mäandern nach Süden zu fließen. Wenig nördlich von Bagan hat er einen einzigen größeren Zufluss - den Chindwin -, der das nördliche Arakangebirge entwässert (Grenzgebirge zum Golf von Bengalen).- Der Irrawaddy ist die Lebensader von Burma: Verkehrsweg (Straßen und Bahnverbindungen sind desolat) und sorgt für riesige Anbaugebiete von Reis und den meisten Feldfrüchten bis zu Erdnüssen. Vom Mittelalter bis heute sind die bedeutenden Kulturstädte an diesem Fluss gewachsen. Die Kulturstadt Bago an der Andamanensee - ehemalige Hauptstadt des Monvolkes - liegt bereits außerhalb des Deltas des Irrawaddy im Südosten des Landes. In seiner Blütezeit lag es an einem Mündungsarm des SALWEENFLUSSES, einem riesigem Fluss, welcher aber nur zu einem 1/4 Teil durch Burma fließt. Die großen Flüsse des IRRAWADDYDELTAS sind bei Yangon und westlich an der Andamanensee, dort ist es sehr dschungelig und sehr grün.

Markt in China Town - Yangon: Wenn man auf die Anawratha Road läuft und die 26. Straße passiert, kann man das bunte und laute Treiben auf dem Yangon Chinatown Markt nicht übersehen. Rechts und links in dieser schmalen Straße sind lauter kleine Marktstände

Markt in China Town - Yangon: Wenn man auf die Anawratha Road läuft und die 26. Straße passiert, kann man das bunte und laute Treiben auf dem Yangon Chinatown Markt nicht übersehen. Rechts und links in dieser schmalen Straße sind lauter kleine Marktstände aufgebaut. Und selbst in der Mitte der 26. Straße haben sich die Händler des Yangon Chinatown Markt mit ihren Matten niedergelassen und bieten ihre frischen Waren zum Verkauf an.

Junge Mönche am Kandawgyu Lake in Yangon

Junge Mönche am Kandawgyu Lake in Yangon

Mönche auf der Holzbrücke über den Kandawgyu Lake in Yangon: »Mingalaba!«, so wird man in Myanmar begrüßt. Wörtlich übersetzt heißt das: »Möge Segen über dich kommen!«

Mönche auf der Holzbrücke über den Kandawgyu Lake in Yangon: »Mingalaba!«, so wird man in Myanmar begrüßt. Wörtlich übersetzt heißt das: »Möge Segen über dich kommen!«

Die Shwedagon Pagode vom Kandawgyu Lake in Yangon aus gesehen: Die Shwedagon Pagode - hier vom Kandawgyu Lake aus gesehen -  ist eine Pilgerstätte für viele Buddhisten auf der ganzen Welt. Der Legende nach ist die Shwedagon-Pagode mehr als 2500 Jahre alt.

Die Shwedagon Pagode vom Kandawgyu Lake in Yangon aus gesehen: Die Shwedagon Pagode - hier vom Kandawgyu Lake aus gesehen -  ist eine Pilgerstätte für viele Buddhisten auf der ganzen Welt. Der Legende nach ist die Shwedagon-Pagode mehr als 2500 Jahre alt. Aufzeichnungen buddhistischer Mönche bezeugen, dass die Pagode bereits vor dem Tod des historischen Buddha Siddhartha Gautama im Jahre 486 v. Chr. erbaut wurde. Die Legende der Shwedagon-Pagode beginnt mit den zwei Brüdern Taphussa and Bhallika, Händlern aus dem Staat Ramanya, die vom Buddha Gautama acht seiner Kopfhaare erhielten. Die beiden Brüder zogen daraufhin nach Burma, wo sie mit Hilfe des Königs Okkalapa auf dem Singuttara-Berg eine zehn Meter hohe Pagode bauten, in der die acht Haare in einer goldenen Schatulle eingemauert werden sollten. Archäologen glauben, dass der Stupa irgendwann zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert durch das Volk der Mon erbaut wurde, aber diese Datierung ist umstritten. Möglicherweise verfiel der Stupa im Lauf der nächsten Jahrhunderte. Die ersten halbwegs glaubwürdigen Berichte über den Stupa stammen vom Ende des 14. Jahrhunderts, als der Mon-König Binnya U von Pegu im Jahr 1372 die Pagode (wieder) errichtete und auf eine Höhe von 18 Metern vergrößerte. Ein halbes Jahrhundert später erweiterte König Binyagyan die Pagode auf eine Höhe von 90 Metern. Seine Nachfolgerin, Königin Shinsawbu (reg. 1453–1472), gab der Pagode ihr heutiges Erscheinungsbild. Ihre jetzige Höhe von 98 Metern erreichte die Shwedagon unter König Hsinbyushin aus Ava im Jahre 1774. Die Königin selbst stiftete ihr Körpergewicht in Gold für die Verkleidung der Pagode. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mit Gold und Edelsteinen reich verziert und überall mit Glocken behängt.

Blick auf das Karaweik Palace und sein mehrstufiges Pyatthat-Dach. Kandawgyu Lake in Yangon: Das Karaweik Palace wurde nach dem Vorbild des burmesischen Königsschiffs nach Plänen des Architekten U Ngwe Hlaing errichtet. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das

Blick auf das Karaweik Palace und sein mehrstufiges Pyatthat-Dach. Kandawgyu Lake in Yangon: Das Karaweik Palace wurde nach dem Vorbild des burmesischen Königsschiffs nach Plänen des Architekten U Ngwe Hlaing errichtet. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das Schiff im Oktober 1974 fertiggestellt. In der bereits tief stehenden Sonne glänzt es golden auf dem Wasser. Als Schiff ist es natürlich nicht zu gebrauchen, da die zweistöckige Konstruktion aus Beton und Stuck sowie Eisenstangen auf einem Sockel stehen muss, um sich über der Wasseroberfläche zu halten. Heute ist ein Büfettrestaurant im Karaweik Palace untergebracht.

Karaweik Palace:  Das mächtige Bauwerk ist die Nachbildung einer königlichen Barkasse, mit der die Herrscher von Burma einst über die Flüsse schipperten. Der Name Karaweik bezieht sich auf den mythischen „Karavika“-Vogel aus dem Pali-Kanon. Die Karaweik P

Karaweik Palace:  Das mächtige Bauwerk ist die Nachbildung einer königlichen Barkasse, mit der die Herrscher von Burma einst über die Flüsse schipperten. Der Name Karaweik bezieht sich auf den mythischen „Karavika“-Vogel aus dem Pali-Kanon. Die Karaweik Palace Hall wurde 1974 erbaut und beherbergt heute Konferenzzimmer und ein Büffetrestaurant.

Abendsonne am Kandawgyu Lake in Yangon : Besonders schön ist der Blick vom Kandawgyu Lake am Abend!

Abendsonne am Kandawgyu Lake in Yangon : Besonders schön ist der Blick vom Kandawgyu Lake am Abend!

Die Shwedagon Pagode vom  Kandawgyu Lake in Yangon aus betrachtet: Die Shwedagon Pagode - hier vom Kandawgyu Lake aus gesehen -  ist eine Pilgerstätte für viele Buddhisten auf der ganzen Welt und auch mich hat die Stupa, aber vor allem das rege Treiben um

Die Shwedagon Pagode vom  Kandawgyu Lake in Yangon aus betrachtet: Die Shwedagon Pagode - hier vom Kandawgyu Lake aus gesehen -  ist eine Pilgerstätte für viele Buddhisten auf der ganzen Welt und auch mich hat die Stupa, aber vor allem das rege Treiben um sie herum, sehr beeindruckt. Man sagt, sie sei bereits 2.500 Jahre alt, wobei das allerdings nicht nachgewiesen ist.

Lotusblüten im Kandawgyu Lake in Yangon : Die Lotosblumen (Nelumbo), auch Lotos oder Lotus genannt, sind die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Lotosgewächse (Nelumbonaceae). Von den nur zwei Arten ist die eine in der Neuen Welt und die andere in Asi

Lotusblüten im Kandawgyu Lake in Yangon : Die Lotosblumen (Nelumbo), auch Lotos oder Lotus genannt, sind die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Lotosgewächse (Nelumbonaceae). Von den nur zwei Arten ist die eine in der Neuen Welt und die andere in Asien sowie im nördlichen Australien beheimatet. Beide Arten und ihre Hybriden werden als Zierpflanzen genutzt und liefern Nahrungsmittel.

Lotusblüten im Kandawgyu Lake in Yangon: Seine Fähigkeit, Schmutz von sich zu weisen, ließ den Lotos in weiten Teilen Asiens zum Sinnbild für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Erleuchtung werden. Das Symbol findet sich sowohl im Hinduismus als auch im Bu

Lotusblüten im Kandawgyu Lake in Yangon: Seine Fähigkeit, Schmutz von sich zu weisen, ließ den Lotos in weiten Teilen Asiens zum Sinnbild für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Erleuchtung werden. Das Symbol findet sich sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus, wo die Erleuchteten (Buddhas), insbesondere Siddhartha Gautama, regelmäßig auf einer geöffneten Lotosblüte oder einem Lotosthron stehend oder sitzend dargestellt werden.

Lotusblüten im Kandawgyu Lake in Yangon: Die Lotusblume gehört zu den tiefsinnigsten Symbolen der Erde und steht für Vollkommenheit, Liebe und Erleuchtung. Unberührt versinnbildlicht der Lotus die Klarheit des Geistes und die Reinheit des Herzens.

Lotusblüten im Kandawgyu Lake in Yangon: Die Lotusblume gehört zu den tiefsinnigsten Symbolen der Erde und steht für Vollkommenheit, Liebe und Erleuchtung. Unberührt versinnbildlicht der Lotus die Klarheit des Geistes und die Reinheit des Herzens.

Mönche am Shwedagon Paya Yangon : Der Shwedagon, auch Shwedagon-Paya  ist der wichtigste Sakralbau und das religiöse Zentrum Myanmars in Yangon. Er gilt als Wahrzeichen des ganzen Landes und ist einer der berühmtesten Stupas der Welt. Erbaut auf dem stark

Mönche am Shwedagon Paya Yangon : Der Shwedagon, auch Shwedagon-Paya  ist der wichtigste Sakralbau und das religiöse Zentrum Myanmars in Yangon. Er gilt als Wahrzeichen des ganzen Landes und ist einer der berühmtesten Stupas der Welt. Erbaut auf dem stark befestigten und mit zwei Terrassen geschmückten Singuttara-Hügel, dem südlichsten Ausläufer der Pegu-Joma-Bergkette, überragt das Bauwerk die größte Stadt des Landes.

Shwedagon Paya Yangon :  Der Legende nach ist die Shwedagon-Pagode mehr als 2500 Jahre alt. Aufzeichnungen buddhistischer Mönche bezeugen, dass die Pagode bereits vor dem Tod des historischen Buddha Siddhartha Gautama im Jahre 486 v. Chr. erbaut wurde. Di

Shwedagon Paya Yangon :  Der Legende nach ist die Shwedagon-Pagode mehr als 2500 Jahre alt. Aufzeichnungen buddhistischer Mönche bezeugen, dass die Pagode bereits vor dem Tod des historischen Buddha Siddhartha Gautama im Jahre 486 v. Chr. erbaut wurde. Die Legende der Shwedagon-Pagode beginnt mit den zwei Brüdern Taphussa and Bhallika, Händlern aus dem Staat Ramanya, die vom Buddha Gautama acht seiner Kopfhaare erhielten. Die beiden Brüder zogen daraufhin nach Burma, wo sie mit Hilfe des Königs Okkalapa auf dem Singuttara-Berg eine zehn Meter hohe Pagode bauten, in der die acht Haare in einer goldenen Schatulle eingemauert werden sollten.

Shwedagon Paya Yangon:   Die Shwedagon-Pagode wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals von schweren Erdbeben beschädigt. Die schlimmsten Schäden entstanden durch das Erdbeben von 1768, bei dem die Spitze des Stupa einstürzte. Ein neuer Hti (Ehrenschirm an

Shwedagon Paya Yangon:   Die Shwedagon-Pagode wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals von schweren Erdbeben beschädigt. Die schlimmsten Schäden entstanden durch das Erdbeben von 1768, bei dem die Spitze des Stupa einstürzte. Ein neuer Hti (Ehrenschirm an der Spitze) wurde von König Mindon Min im Jahr 1871 nach der Annexion von Zentralburma durch das British Empire gespendet. Ein weiteres, nicht so schweres Erdbeben im Oktober 1970 beschädigte den Hti stark.

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon :  Die Mehrheit der Besucher sind aber eindeutig Einheimische, die zur Shwedagon Pagode pilgern. Mönche spazieren rund um die Pagode, immer im Uhrzeigersinn, so ist es Tradition.

Shwedagon Paya Yangon :  Die Mehrheit der Besucher sind aber eindeutig Einheimische, die zur Shwedagon Pagode pilgern. Mönche spazieren rund um die Pagode, immer im Uhrzeigersinn, so ist es Tradition.

Shwedagon Paya Yangon :  Gegen Abend wandeln sich die frommen Pilger in Putzkolonnen

Shwedagon Paya Yangon :  Gegen Abend wandeln sich die frommen Pilger in Putzkolonnen

Shwedagon Paya Yangon  Gegen Abend wandeln sich die frommen Pilger in Putzkolonnen

Shwedagon Paya Yangon  Gegen Abend wandeln sich die frommen Pilger in Putzkolonnen

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon 

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon 

Shwedagon Paya Yangon  Vier überdachte Eingänge (mouk) führen über lange Treppenfluchten zur Shwedagon-Pagode hinauf. Der östliche und der südliche Eingang (der Haupteingang) führen an langen Reihen von Händlern vorbei, die Bücher, Glücksbringer, Buddha-S

Shwedagon Paya Yangon  Vier überdachte Eingänge (mouk) führen über lange Treppenfluchten zur Shwedagon-Pagode hinauf. Der östliche und der südliche Eingang (der Haupteingang) führen an langen Reihen von Händlern vorbei, die Bücher, Glücksbringer, Buddha-Statuen und Bilder, Kerzen, Blumen, Räucherstäbchen, Blattgold und andere Opfergaben, Gebetsfahnen und -fähnchen und Schirme verkaufen. Am südlichen und nördlichen Eingang gibt es jetzt auch Aufzüge, die zur Pagode hinaufführen. Der östliche Eingang ist der traditionellste und führt an alten Klöstern (kyaung) vorbei. Die 60.000 Quadratmeter große Plattform besteht aus Marmorplatten.Am oberen Ende des südlichen Aufgangs stehen zwei neun Meter große chinthe (mythische Wächterfiguren, halb Löwe, halb Drache). Der Hügel, auf dem die Shwedagon-Pagode steht, liegt 58 Meter über dem Meeresspiegel, die Tempelanlage bedeckt mehr als fünf Hektar. Bevor die Briten Burma eroberten, befanden sich rund um die Pagode Befestigungswälle, die von den Briten ausgebaut und mit Kanonen bestückt wurden – noch heute kann man die Geschützstände (ohne Kanonen) erkennen.

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Abend an der Shwedagon Paya Yangon

Abend an der Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon : Vier überdachte Eingänge (mouk) führen über lange Treppenfluchten zur Shwedagon-Pagode hinauf. Der östliche und der südliche Eingang (der Haupteingang) führen an langen Reihen von Händlern vorbei, die Bücher, Glücksbringer, Buddha-

Shwedagon Paya Yangon : Vier überdachte Eingänge (mouk) führen über lange Treppenfluchten zur Shwedagon-Pagode hinauf. Der östliche und der südliche Eingang (der Haupteingang) führen an langen Reihen von Händlern vorbei, die Bücher, Glücksbringer, Buddha-Statuen und Bilder, Kerzen, Blumen, Räucherstäbchen, Blattgold und andere Opfergaben, Gebetsfahnen und -fähnchen und Schirme verkaufen. Am südlichen und nördlichen Eingang gibt es jetzt auch Aufzüge, die zur Pagode hinaufführen. Der östliche Eingang ist der traditionellste und führt an alten Klöstern (kyaung) vorbei. Die 60.000 Quadratmeter große Plattform besteht aus Marmorplatten. Am oberen Ende des südlichen Aufgangs stehen zwei neun Meter große chinthe (mythische Wächterfiguren, halb Löwe, halb Drache). Der Hügel, auf dem die Shwedagon-Pagode steht, liegt 58 Meter über dem Meeresspiegel, die Tempelanlage bedeckt mehr als fünf Hektar. Bevor die Briten Burma eroberten, befanden sich rund um die Pagode Befestigungswälle, die von den Briten ausgebaut und mit Kanonen bestückt wurden – noch heute kann man die Geschützstände (ohne Kanonen) erkennen. Der Hauptstupa erhebt sich 6,4 Meter auf einer quadratischen Plattform und ist umgeben von 60 kleineren Stupas und vier größeren an den Querseiten direkt gegenüber den Eingängen, die die vier Himmelsrichtungen markieren. Von dieser Ebene aus erhebt sich der Chedi zuerst 30 Meter in drei quadratischen, dann in achteckigen Terrassen, die in fünf runde Terrassen übergehen (ein traditionelles burmesisches Bauelement, das den Übergang von einer quadratischen zu einer runden Form ermöglicht). Darüber ragt der obere Teil des Chedi in Glockenform auf. Er ist mit 16 Blumen verziert und geht in eine umgekehrte Schale über (einem anderen traditionellen burmesischen Bauelement). Daran schließt sich die Lotusblüte an, bestehend aus einer Reihe von nach unten zeigenden und darüber einer Reihe nach oben zeigenden Lotosblüten. Die darauf aufbauende Bananenblüte ist der oberste Teil des Chedi, auf den die Spitze, der Hti, montiert ist. Lotusblüte und Bananenblüte sind mit 13.153 Goldplatten gedeckt, während der restliche Teil des Chedi mit Blattgold belegt ist. Das Gewicht der Goldplatten wird auf 60 Tonnen geschätzt, an der Spitze befindet sich ein 76-karätiger Diamant.

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon 

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon 

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

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Shwedagon Paya Yangon 

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Shwedagon Paya Yangon 

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Shwedagon Paya Yangon  (32)

Shwedagon Paya Yangon  (32)

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon

Shwedagon Paya Yangon 

Straßenszenen in  Yangon:  Kaum ein anderes Land ist so von Religion durchdrungen wie Myanmar. 87 Prozent der Bevölkerung sind Buddhisten, darunter fast eine halbe Million Mönche und mehr als zweihunderttausend Nonnen.

Straßenszenen in  Yangon:  Kaum ein anderes Land ist so von Religion durchdrungen wie Myanmar. 87 Prozent der Bevölkerung sind Buddhisten, darunter fast eine halbe Million Mönche und mehr als zweihunderttausend Nonnen.

Straßenszenen in  Yangon

Straßenszenen in  Yangon

Straßenszenen in  Yangon

Straßenszenen in  Yangon

Straßenszenen in  Yangon

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Marktszenen in  Yangon

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Marktszenen in  Yangon

Marktszenen in  Yangon

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Straßenszenen in  Yangon

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Straßenszenen in  Yangon (7)

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Straßenszenen in  Yangon

Straßenszenen in  Yangon

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Straßenszenen in  Yangon Junge Novizinnen

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Cheroots, die typischen Zigarren aus Myanmar, schmecken auch Frauen

Cheroots, die typischen Zigarren aus Myanmar, schmecken auch Frauen

Straßenszenen in Yangon

Straßenszenen in Yangon

Straßenszenen in Yangon

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Junge Frau vor dem Karaweik Palace

Junge Frau vor dem Karaweik Palace

Insekten in einer Garküche

Insekten in einer Garküche

Maden in einer Garküche: Es ist kaum zu glauben, aber die meisten Insekten enthalten tatsächlich mehr lebensnotwendige Eiweiße als Fleisch. Heuschrecken sind mit Abstand die besten Protein-Halter. Sie bestehen bis zu 75 Prozent aus Eiweiß-Stoffen, lassen

Maden in einer Garküche: Es ist kaum zu glauben, aber die meisten Insekten enthalten tatsächlich mehr lebensnotwendige Eiweiße als Fleisch. Heuschrecken sind mit Abstand die besten Protein-Halter. Sie bestehen bis zu 75 Prozent aus Eiweiß-Stoffen, lassen Huhn (23 Prozent), Fisch (21), Rind (20) und Schwein (17) also weit hinter sich. Dazu kommt, dass der menschliche Organismus Proteine aus Insekten viel besser aufnehmen kann als Nährstoffe aus Fleisch. Deshalb dürfen Würmer, Gras­hüpfer, Schmetterlinge, Käfer und Larven durchaus auf den Tisch kommen.

Blattgoldhämmerei. Traditionell  wird in Myanmar Blattgold hergestellt. Mit drei Kilogramm schweren Hämmern wird das eng geschichtete und in Hirschleder verpackte Gold flach geschlagen. Das Blattgold dient zur Verzierung von Pagoden und Buddha-Statuen. Go

Blattgoldhämmerei. Traditionell  wird in Myanmar Blattgold hergestellt. Mit drei Kilogramm schweren Hämmern wird das eng geschichtete und in Hirschleder verpackte Gold flach geschlagen. Das Blattgold dient zur Verzierung von Pagoden und Buddha-Statuen. Goldbeating ist aufwändiger Prozess. Die Männer schlagen stundenlang mit schweren Hämmern auf das Gold, um es in immer kleinere Stücke zu zerteilen, bis es Blattgold ist. Ein Zehnerpäckchen kosten je nach Größe zwischen 4000 und 8000 Kyat (3 bis 6 Euro).

1895 - Eugenie Rosenberger, Kapitänsfrau
In Rangun  Myanmar

Rangoon, 13. April. Die Ankunft in Rangoon ist nicht vielversprechend. Die Ufer sind flach mit niedriger Sumpfvegetation, nur bei Elephant Point erheben sich einige Baumgruppen mit Palmen. Langsam windet sich das Schiff, von dem kleinen Schlepper gezogen, die weite Wasserstraße hinauf. Schon von ferne erblickt man auf dem einzigen Hügel der Gegend die goldene Spitze der Shway Dagone-Pagode, die größte der Welt, das Nationalheiligtum der Birmanen. Zu ihren Füßen, weit ins Land hinein, breitet sich, von schmalen Flussläufen und Kanälen durchschnitten, die Stadt aus, die auf mehr als 180.000 Einwohner geschätzt wird. Sie liegt indessen so tief, dass man den Eindruck einer so großen Stadt erst nach und nach bekommt. Am linken Ufer des Stromes, also dem Hereinsegelnden zur Rechten, sieht man nur die Hafengebäude. die zunächst liegenden, europäisch gebauten Straßen, Speicher, mächtige schwimmende Holzwerften, Zimmerplätze, auf denen Elefanten arbeiten, weiterhin zerstreut liegende Wohnungen in dichtem Gehölz.
    Auf dem rechten Ufer, der Dalla-Seite, ziehen sich Reismühlen mit rauchenden Schloten und godowns weit den Fluß hinauf, tiefer im Lande ragt hier und da zwischen staubigen Feldern und verdorrten Wiesen eine kleine Pagode aus schattigem Grün hervor. Der Verkehr auf dem Strome ist lebhaft; in Reihen ankern Schiffe, von Leichtern umgeben, in denen Kulis, lärmend und schreiend, mit dem Löschen oder Einbringen der Ladung beschäftigt sind. Schwer beladen gleiten die pittoresken, schön geschnitzten Reisboote den Fluss zur Stadt herab, der hohe Flussdampfer, seine drei offenen Galerien besetzt mit braunem Volk in farbiger Tracht, tritt seine Fahrt durch die verschlungenen Wasserstraßen des Deltas an; zwischen den Ufern und den Schiffen schießen kleine Dampfboote und Sampans hin und her.
    Der Rangoon-Arm des Irawadi ist so breit, dass man voraus keine Uferlinie wahrnimmt. Er kommt von Westen, die Sonne versinkt daher im Strom, Wasser und Himmel verschwimmen dann in goldener Glut, in der die Fahrzeuge sich wiegen, die Ufer leuchten im Abendschein, braunrot glänzen Segel und Tauwerk, und wenn die einbrechende Dunkelheit schon alles in violette Schatten getaucht hat, blitzt noch ein letzter Strahl auf der Spitze der großen Pagode.
    Das war der Eindruck unseres ersten Abends in Rangoon. So sah ich es seitdem mit immer neuem Entzücken viele, viele Male.
    15. April. Die Sonne brennt uns auf den Scheitel, dass wir durch Hut und Sonnensegel hindurch fühlen, wo sie steht. Heute früh wurde ein zweites großes Sonnensegel über die ganze Kajüte und das Hinterdeck gespannt, eine große Annehmlichkeit, da man nun das Oberlicht immer offen haben kann, auch bei Regen. Eben kommt ein Schauer und wird durch eine gelbe Staubwolke eingeleitet, die Strom und Stadt verhüllt.
    Der gestrige Tag war voll wie ein Ei. Um fünf Uhr standen wir auf und fuhren zu der großen Pagode, denn es war birmanisches Neujahr, und wir wollten sie im Festschmuck sehen. Es lohnte sich. Herrlich war schon die Fahrt in der Morgenkühle unter den mächtigen Bäumen der Hauptstraße, die nach der Pagode führt und die bereits belebt war mit hineilenden und zurückkehrenden Festgenossen, Händlern mit Gemüsen und Früchten, ungefügen kleinen Wagen mit Zugochsen bespannt, unter deren schützender Plane eine Menge hübscher, junger Gesichter hervorsahen.
    Die Pagode steht auf einem großen, zum Teil mit Steinfliesen belegten Platze auf einem Hügel, der von unten auf wie eine Festung mit weiten Gräben und starken Mauern umgeben ist. Vier breite Aufgänge in den Himmelsrichtungen führen hinauf, von denen zwei nicht mehr gangbar sind. Der Nordaufgang, durch den wir kamen, ist der schönste und am meisten benutzte. Man hat hier die Kunst der Bogengänge und gewölbten Dächer nicht erreicht, daher führen breite, tief ausgetretene Marmortreppen in Absätzen aufwärts unter reich geschnitzten Holzdächern, die sich siebenfach übereinander erheben und auf roten Holzsäulen ruhen. Treppe nach Treppe zieht sich unter solchen Dächern den Hügel hinauf, zwischen jeder ein schmaler, offener Raum. Steht man nun oben, so erblickt man zwischen dem Dämmerlicht der Treppen die sonnenhellen Übergangsstreifen, und die bunte Menge in Festkleidern, Blumen im Haar, blühende Zweige in den Händen, wogt bald in scharfen hellen, bald dunkleren Flecken auf und ab. Bei uns erinnert ein Menschengewimmel meist an schwarze Ameisen, hier ist es ein Durcheinander von leuchtenden Farben.
    Zu beiden Seiten der Stufen - den Mittelweg dürfen sie nicht betreten - kauern Aussätzige und Krüppel, strecken flehend die verstümmelten Glieder aus, und wenige gehen vorüber, ohne ihren Anna in die hingehaltene Bettlerschale zu werfen.
    Oben ist es herrlich. Die vergoldete große Pagode nimmt den Mittelpunkt ein. Den weiten Platz bedecken im Schatten der prachtvollsten Bäume zahllose offene Hallen, Tempel, Kapellen, Schreine, kleine Pagoden. Überall und in allen Größen Buddhastatuen, liegende und sitzende, alte und neue, aus Zement oder Alabaster, manche im frischen Glanze bunter Zinnfolie, edler Steine und Perlen; davor stehen Blumen, hängen Kränze, sind bunte Sonnenschirme aufgesteckt. Neben niedrig hängenden Glocken liegen Geweihe, um sie anzuschlagen; kauernde Priester lassen Gongs ertönen; überall liegen Beter; einige unter freiem Himmel auf den Höfen, andere vor den Altären in den Kapellen. Zahllose Lichtchen brannten im Hintergrunde der Tempel. Ich sah Frauen Päckchen Lichter halten, die ihnen ein Mann abnahm, um sie aufzustecken und anzuzünden; Kinder liefen fröhlich dazwischen; ein ganz kleines schrie; die Mutter, die auf den Knien lag, knöpfte ruhig ihre Jacke auf und gab ihm die Brust. Als sie dabei den Kopf drehte, sah ich, dass sie selbst ein ganz junges Geschöpf war; sie konnte kaum zwölf Jahre zählen, und ihr rundes Gesicht hatte den kindlichsten Ausdruck. Ein Kind hatte das ganze Gesicht mit kleinen gelben Blumen beklebt, und ein anderes kam und drückte ihm ein paar abgefallene eifrig wieder an. Einem kleinen Jungen, der mir Rosen gebracht hatte, gab Jürgen eine Rupie. Gleich darauf forderte er Schwefelhölzer. Der Kleine sprang mit lautem »Mama! Matches!« zu seiner Mutter, die allerhand feil hatte, und brachte Jürgen eine Schachtel, sichtlich, um für das fürstliche Geschenk zu danken.
    Ein junger Birmane führte uns und zeigte uns die berühmte große alte Glocke. Sie soll silbern sein, ist gut einen halben Fuß dick, etwa 15 Fuß hoch und 5 Fuß im Durchmesser. Ich schlug sie natürlich auch an. Dann zeigte uns der Birmane den chinesischen Tempel und »Berg«, den Mandaley-Berg, den Berg der japanischen Buddhisten usw. Diese »Berge« waren in Seitenkapellen, etwa sechs Fuß hoch, voll kleiner, kaum spannenlanger Figuren, die offenbar Legenden des betreffenden Volksstammes darstellten,. z.B. einen Zweikampf auf Elefanten, wobei der eine Elefant auch ein Schwert mit dem Rüssel schwang. Auf einem anderen »Berg« war ein indisches Dornröschen zu sehen - zwei schön gekleidete Damen lagen schlafend vor einer gleichfalls auf einem Ruhebett schlummernden Schönheit, und ein junger Held mit einem Schwerte unter dem Arm schlug einen Vorhang aus weißem Mull zurück und erblickte die Prinzessin mit Staunen und Wohlgefallen.
    Jürgen machte mich darauf aufmerksam, wie frei und fröhlich der Verkehr war, Beten, Verkaufen, Lagern und Essen im Schatten, Kinder überall, ohne dass man ein rohes Wort, Schelten, Zank oder auch nur störenden Lärm gehört hätte. Ich konnte mich kaum losreißen, doch vertrieb uns endlich die zunehmende Hitze.
    Sonntag früh um sechs waren wir nochmals auf der großen Pagode; Herr Pauly wollte hinauf und der Impuls teilte sich uns mit. Alle Tage könnte ich auf die Pagode gehen, während mir heute eine Dame sagte: »Wenn man sie einmal gesehen hat, ist man befriedigt.« Wir finden sie unerschöpflich, es ist dort alles, Uraltes und Neues, Schönheit, Kunst, Ungeschmack durcheinander. Der Kultus hat viel Ähnlichkeit mit dem katholischen, die bunten Schreine, die Beter, der Rosenkranz, die brennenden Lichter, der Ausputz, aber eigenartig ist natürlich die Form der Pagode, die wundervollen Bäume, das Bewachsen und Begrünen von frisch vergoldeten Dächern und Spitzen, die Flut von Licht und Farbe, das Fremdartige und Malerische der braunen Menschheit. Es ist schwer, sich vorzustellen, dass man selbst nur eine Zufallserscheinung ist, dass die Pagode ihre feine, glänzende Goldkrone, die in der Höhe der Paulskirche mit Diamanten und Rubinen geschmückt ist, vor vielleicht 2.000 Jahren ebenso wie heute trug, dass sie Hunderte von Malen frisch vergoldet ist, dass die Beter ebenso ihre Blumen in die Höhe gehalten haben, lange, ehe ein Europäer den Fuß auf diesen Strand setzte. Es ist deshalb schwer, sich das zu denken, weil das Volk einen so zivilisierten und wohl erzogenen Eindruck macht. Wir hörten Musik und fanden einen Blinden, der mit unbegreiflicher Präzision mit Stäbchen aus hartem Holz auf einer Art Harmonika mit gewölbtem Resonanzboden spielte, dazu sang er und es war wirklich Melodie und Takt darin, ebenso ein anderer Blinder, der sich auf einem Streichinstrument begleitete; er riss seinen großen Mund auf und sang nach den Mienen der Hörer zu urteilen mit viel Ausdruck und Humor. An einer stillen abgelegenen Stelle der Mauer fanden wir die eingefriedigten Gräber der englischen Offiziere, die auf der Stelle, wo sie beim Sturm dieser Pagode fielen, begraben worden sind. Es muss ein entsetzliches Gemetzel gewesen sein, ich versuchte mir das Bild vorzustellen, die Wut und Verzweiflung, mit der die Birmanen ihr Heiligtum und zugleich ihre Freiheit und ihr Vaterland verteidigten, wie die Kugeln in die alten Heiligtümer schlugen und die weiten Höfe voll Toter und Verwundeter lagen. Und dann dachte ich des Jammers in den stillen traulichen Heimstätten im fernen England, deren Stolz und Freude hier im Schatten dieser Brotfruchtbäume gebettet ist.
    Von der Mauer dort oben hat man einen herrlichen Rundblick, meilenweit erstreckt sich der Wald und wechselt mit Anpflanzungen, Gärten und künstlichen Seen.
    Gestern morgen sah ich im Vorüberfahren einen Birmanen mit erhobenen Händen auf den Knien liegen und beten, an einer Stelle, wo man gerade gegenüber die große Pagode in der Morgensonne glänzen sah; so heilig ist der Boden, dass viele schon auf dem Wege dorthin die Schuhe in den Händen tragen. Eine vornehme Familie beobachteten wir. Die Mama hatte Diamantringe von unglaublicher Größe an Ohren und Fingern, abgesehen von so vielen goldenen Ketten, als überhaupt anzubringen waren: Töchter und Söhne, schön geputzt in Gold und Seide, mit Blumen im Haar, begleiteten sie, ein kleines Mädchen schritt mit der eigentümlichen Grandezza und der etwas schnörkligen Anmut, die das Kostüm mit sich bringt, über den Platz, es ist ein erfreulich zu beobachtendes Volk, das etwas Edles, Stolzes und Wohlerzogenes hat.
    Herr Pauly sagte, wie schön müsste es gewesen sein, als es alles frisch und fertig war, aber das ist es nie gewesen. Diese Sonne, der Staub und die sechs Monate tropischer Regen machen beständige Ausbesserungen nötig. Wir sahen einen Maler bei seiner Hantierung und eine ganze Schnitzwerkstatt, die Arbeit war von den alten Mustern nicht zu unterscheiden. Diese Marmorfliesen und Granitstufen jedoch können nur in Jahrhunderten so ausgetreten sein. Es ist ein Gefühl, wie es mich am Handeck-Fall überkam: so tost das Wasser über die Felsen, so spielen die Regenbogen ineinander, immerfort, ob ein menschliches Auge es sieht oder nicht. Die Bettler erheben die verstümmelten Hände, die Leute halten betend ihre Blumen empor und die goldene Krone der Pagode funkelt im blauen Himmel wie jetzt, wenn wir längst verweht und vergessen sind.

Rosenberger, Eugenie
Auf großer Fahrt
Tagebuchblätter einer Kapitänsfrau aus der großen Zeit der Segelschiffahrt
Erstausgabe 1899

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Dienstag, 17. August 2021