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Tikal

Videos: Tikal Der Flug von Flores nach Guatemala Stadt

Tikal liegt im zentralen Maya-Tiefland ohne Außenverbindungen auf dem Wasserwege. Die Zuwege wurden im 16. Und 17. Jahrhundert vom Urwald überwuchert, da die Region fast entvölkert war. Die hoch aufragenden sechs Pyramiden stehen dicht beieinander. Die Paläste mit ihren steilen Plattformen und vielen Räumen waren noch in gutem Zustand wie in der Ursprungszeit. Wie bei praktisch allen Maya-Ruinen kann man von Entdeckung im reinen Sinne nicht sprechen, als Gustav Bernoulli, ein Basler Arzt, 1877 hierher kam und anschließend davon berichtet hat. Die Ruinen waren immer bekannt gewesen.

Die Besiedlung  Tikals konnte für die Zeit von etwa 600 v. Chr. an nachgewiesen werden. Im Bereich der Nord-Akropolis hatten sich in der Zeit die ersten Bauern angesiedelt. Jahrhunderte lang blieb Tikal ein kleines Dorf. Erst  rund 200 n. Chr. wird Yäx-Moch-Xok als offizieller Begründer der Dynastie genannt. Allerdings gab es schon einige Jahrhunderte vorher ähnlich hervorgehobene Persönlichkeiten, wie Gräber aus dieser Zeit beweisen.

Tempel I  ist der architektonische Schwerpunkt am Hauptplatz in Tikal. Er steht an seiner Ostseite und überragt die flankierende Süd- und Nordakropolis und den gegenüberliegenden Tempel II .

Die Blütezeit Tikals hatte  etwas über 100 Jahre Bestand. In dieser Zeit haben die Herrscher  ihre Monumente errichtet. Eines davon ist der ehemals wirklich bemerkenswerte Tempel VI. Er trug auf der Rückwand seines Dachkammes die größte stukkierte Inschrift, die jemals ausgeführt wurde.

Um 850 hören die hieroglyphischen und bildlichen Denkmäler in Tikal auf, die Besiedlung nimmt ab und die Prunkbauten verfallen. In kleineren Orten der Nachbarschaft hält sich das Maya-Königtum in traditioneller Form noch etwas länger, doch auch dieses endet noch vor dem Jahre 900.

Die Maya-Stadtstaaten im Tiefland waren der Polis des klassischen Griechenland ähnlich: Dazu gehört ein großer Ort mit seiner unmittelbaren Umgebung, wozu auch nachgeordnete Landstädte,  aber auch kleine bäuerliche Zentren und Streusiedlungen gehören. Zum Ende der klassischen Periode der Maya  (250 - 900 n.Chr. Die klassische Periode umfaßt den Aufstieg und Verfall der meisten Städte im Tiefland, die „Zeit der langen Zählung“. Ihre Anfangs- und Enddaten sind abgerundet, entsprechen aber ungefähr den beiden wichtigsten Zeitmarken der Maya im Tiefland) nahm die Wohnbevölkerung gerade in den Zentren so zu, dass man von voll ausgebildeten Städten und folglich auch von Stadtstaaten sprechen kann und sich nicht von dem früher oft gebrauchten Bild fast menschenleerer Zeremonialzentren  täuschen lassen sollte.

Die soziale Gliederung der Gesellschaft war dreischichtig:

Die Bauern

Die Basis der Gesellschaft waren die Bauern. Lange nahm man an, dass sie allein durch Brandschwendbau auf der Grundlage von Mais, Bohnen und Kürbis mit mehrjähriger regenerativer Brache ihre eigene und die Ernährung der Elite sicherten. Doch sie bauten weit mehr Früchte an.

Handwerker und Gelehrte

Professionelle Kunsthandwerker, z.B. Maler, Stukkateure, Steinmetze, Schmuck- und Kleidermacher, waren höher angesehen als die Bauern. Daneben gab es Kalenderpriester. Kalenderpriester mussten die Arithmetik und die Hieroglyphenschrift beherrschen. In allen Maya-Sprachen sehr ähnlich finden wir ein systematisch ausgebildetes  Zahlensystem, auf dessen Grundlage die Hieroglyphenschrift mit nur drei Zeichen beliebig hohe Zahlen zu schreiben vermag.

Der Adel

Eine kleine, aber sehr bedeutende Schicht war der untereinander versippte Hochadel. Er war, wie das einfache Volk auch, patrilinear organisiert. Polygynie (Vielweiberei) war möglich, aber wohl nicht häufig, wie aus Inschriftentexten hervorgeht. Zum Hochadel konnte man wohl nur durch Geburt oder Einheirat gehören.

Herrschaftstechniken

Der Adel präsentierte, lenkte die Staatsgeschäfte, schlichtete Streit, beaufsichtigte das Zusammenleben und schwelgte im Essen und Trinken (Dickleibigkeit war wie in Ostasien ein Statussymbol).

Rituelle Pflichten waren die Selbstkasteiung durch schmerzliches Durchbohren von Zunge oder Penis, das Tanzen in vollem Herrscherschmuck und das Sich-Berauschen mit halluzinogenen Flüssigkeiten in der Form von Einläufen in jährlichen Wiederholungen. Das Rauchen von Zigarren, eine Erfindung der Maya-Indianer, gehört ebenso zu diesen psychotropen Techniken, die auf rituelle Anlässe beschränkt waren; das Rauchen war keineswegs, wie es heute weltweit der Fall ist, eine Alltagsbeschäftigung und Sucht.

Der Herrscher muss sich zudem im Ballspiel hervortun, denn dieses Spiel ist eine zentrale Kultübung. Zwei Parteien kämpfen gegeneinander. Die Mannschaften sind unterschiedlich groß; auch die Ballplätze sind verschieden groß.  Einmal muss man den Ball durch einen kleinen Steinring hoch an der Begrenzungsmauer des Platzes stoßen und darf dabei nur das Gesäß und vielleicht die Ellenbogen benutzen.

Auf dem Weg nach Tikal sieht man immer wieder Bewaffnete..

Pumpgun am Eingang von Tikal

Pumpgun am Eingang von Tikal

Bewaffneter

Bewaffneter

Pumpgun

Pumpgun

Tempel 1

Tempel 1

Tikal

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Tikal

Tikal

Maya Ruinen, Grand Plaza

Maya Ruinen, Grand Plaza

Linsks ist der Tempel unrestauriert, rechts ist er restauriert

Linsks ist der Tempel unrestauriert, rechts ist er restauriert

Tikal

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Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

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Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

Tikal

Maya-Ruinen, Grand Plaza

Maya-Ruinen, Grand Plaza

Maya Ruinen, Grand Plaza

Maya Ruinen, Grand Plaza

Stele Tikal  Maya Ruinen, Grand Plaza, steinerne Stele

Stele Tikal  Maya Ruinen, Grand Plaza, steinerne Stele

Nasenbären

Nasenbären

Tempel unrestauriert restauriert Tikal

Tempel unrestauriert restauriert Tikal

wilde Truthenne Tikal

wilde Truthenne Tikal

Maskentyrann

Maskentyrann

Tukan - Die Tukane (Ramphastidae) sind eine Vogelfamilie aus der Ordnung der Spechtvögel (Piciformes). Die Familie umfasst sechs Gattungen und 45 Arten.

Tukan - Die Tukane (Ramphastidae) sind eine Vogelfamilie aus der Ordnung der Spechtvögel (Piciformes). Die Familie umfasst sechs Gattungen und 45 Arten.

Tukan - Tukane sind mittelgroße bis große, kurzflügelige und relativ langschwänzige Vögel mit 35–65 cm Körperlänge. Das auffälligste Merkmal ist der riesige, aber leichtgewichtige, am Rand gesägte und prächtig gefärbte Schnabel

Tukan - Tukane sind mittelgroße bis große, kurzflügelige und relativ langschwänzige Vögel mit 35–65 cm Körperlänge. Das auffälligste Merkmal ist der riesige, aber leichtgewichtige, am Rand gesägte und prächtig gefärbte Schnabel

Tukan

Tukan

Tikal Tukan

Tikal Tukan

Tikal Tukan

Tikal Tukan

Tikal Braunohrarassari - Die Körperlänge adulter Braunohrarassaris beträgt 43 bis 46 Zentimeter

Tikal Braunohrarassari - Die Körperlänge adulter Braunohrarassaris beträgt 43 bis 46 Zentimeter

Tikal  Auf Grund der auffälligen Schnabelform ist der Braunohrarassari eindeutig als Tukanart zu bestimmen.

Tikal  Auf Grund der auffälligen Schnabelform ist der Braunohrarassari eindeutig als Tukanart zu bestimmen.

Gabelschwanzkolibri

Gabelschwanzkolibri

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