Gartenrotschwanz Klimaschutz kennt keine Grenzen

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Gartenrotschwanz Klimaschutz kennt keine Grenzen

Gartenrotschwanz Klimaschutz kennt keine Grenzen

Die Bestände des Gartenrotschwanzes sind trotz vereinzelter regionaler Erholungen spätestens seit Beginn der 1980er Jahre stark rückläufig. Als Hauptursachen dafür werden neben Lebensraumzerstörungen in den Brutgebieten vor allem tiefgreifende Veränderungen in den afrikanischen Überwinterungsgebieten, wie verstärkter Pestizid- beziehungsweise Insektizideinsatz oder die folgenschwere Ausdehnung der Sahelzone, angenommen.
Der Gartenrotschwanz steht auf der Vorwarnliste der gefährdeten Brutvögel in Deutschland. In Tschechien, der Schweiz und in Österreich erscheint er in den Roten Listen. Aufgrund der Gefährdung hat der Schweizer Vogelschutz den Gartenrotschwanz zum Vogel des Jahres 2009 ernannt. Zudem haben ihn der Naturschutzbund Deutschland und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern zum Vogel des Jahres 2011 gewählt. Auch in Österreich wurde er zum Vogel des Jahres gewählt. Geschätzt werden etwa 6.000–12.000 Brutpaare.

Das Problem des Gartenrotschwanzes ist der mangelnde Raum und nicht der Klimawandel. Der Raumbedarf zur Brutzeit beträgt bei dieser Art etwa ein Hektar. In günstigen Habitaten wird dieser Wert auch unterschritten. Es fällt aber auf, dass sich durch Maßnahmen wie das Aufhängen von Nistkästen die Siedlungsdichte kaum steigern lässt.
Großflächig gesehen werden die höchsten Siedlungsdichten in kleinteilig strukturierten Gartenstädten, stark begrünten Wohngebieten und abwechslungsreichen Parkanlagen erreicht. Hier wurden bis zu 25 Brutpaare pro Quadratkilometer (BP/km²) festgestellt. Hohe Siedlungsdichten gab es auch in moornahem Niederungswald (10–17 BP/km²) und in parkartigen Dünenlandschaften in den Niederlanden (5,3–6,52 BP/km²). In der mitteleuropäischen Kulturlandschaft sind Dichten bis zu 2 BP/km² normal, in größeren, von naturnahen Wäldern bedeckten Gebieten, so etwa in Birkenwäldern im südlichen Lappland, können auch höhere Dichten von 5 bis 11 BP/km² typisch sein.

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