Erfreulich: Seeadlernachwuchs auf der Halbinsel Schwansen - Foto von Frank Dreves am 25.4.2019 siehe www.seeadlerschutz.de

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Erfreulich: Seeadlernachwuchs auf der Halbinsel Schwansen - Foto von Frank Dreves am 25.4.2019 siehe www.seeadlerschutz.de

Erfreulich: Seeadlernachwuchs auf der Halbinsel Schwansen - Foto von Frank Dreves am 25.4.2019 siehe www.seeadlerschutz.de

"Nachdem die Störungen am Horst in Thumby zur Brutaufgabe der dortigen Brut führten, können wir uns an einem weiteren Schwansener Horst über zwei geschlüpfte Küken freuen. Der Seeadlernachwuchs wird von beiden Altvögeln umsorgt und versorgt. Gestern gab es Kormoran und Graugans als Nahrung." schreibt Frank Dreves auf der Seite www.seeadlerschutz.de

Name:
Seeadler, früher auch Meeradler, Gänseadler, Goosaar, Gelbschnabel, Weißschwanz, weißschwänziger, aschgrauer, fahler und braunfahler Adler, grosser Fischadler, Fischgeier, Fischjäger, Pygarg, grosser Hosenadler, Hosenaar, Bein- oder Steinbrecher, Beinbrechadler, Gemsenadler, schwarzer und grosser schwarzer Adler, schwarzbrauner oder bärtiger Adler, auch Steinadler

Heraldik:
Bei den Völkern des Altertums und den Germanen war der Adler heilig und wurde verehrt, zudem war er ein Orakeltier. Die Griechen leiteten von ihm den ersten Buchstaben des Alphabetes ab, das A (Aquila). Der Legionsadler war ein mächtiger Fetisch, der von den Römern angebetet wurde. Auf Standarten wurde er in die Schlacht getragen. In einer Schlacht bei Mölsen (an der Elster) im Jahre 1080 taucht der Adler das erste Mal als Wappen bei den Deutschen auf. Heute führen ihn Deutschland, Österreich, Polen, Russland und die USA in ihren Wappen. Ob es sich dabei um den Steinadler (Aquila chrysaetos) oder den Seeadler handelt, ist nicht mehr mit Sicherheit zu klären, da die Artbestimmung (insbesondere bei unausgefärbten Seeadlern) nicht so genau möglich war wie heute.
Heutiges Vorkommen:
Der Seeadler kommt heute noch in Skandinavien, Mitteleuropa, von Südosteuropa bis Griechenland und in die Türkei und östlich über Russland bis an die Ostküsten Nordasiens vor. Die Südgrenze dieses Verbreitungsgebietes verläuft in Asien ungefähr entlang des 50. Breitengrades, mit kleinen Vorkommen am Schwarzen und Kaspischen Meer. Im Nordosten Chinas reicht die Verbreitung des Seeadlers bis zum Gelben Meer auf der Höhe von Nordkorea. Isolierte Vorkommen existieren an der Südwestküste Grönlands, auf Island, im Westen Schottlands und in Israel.
Ursprüngliches Verbreitungsgebiet:
Das frühere Vorkommen des Seeadlers umfasste neben den oben beschrieben Gebieten große Teile in West- und Südeuropa und reichte bis nach Nordafrika. Als ausgestorben gilt der Seeadler z.B. noch immer in Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Faroer Inseln, Korsika, Sardinien und Irland.


Bestandsentwicklung:
Die Seeadlerbestände in Mittel- und Nordeuropa haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erholt. Nachdem die direkte Verfolgung des Seeadlers zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurückging und die Art unter Schutz gestellt wurde, kam es zunächst zu einem Populationsanstieg, der von dem großflächigen Einsatz von Pestiziden (insbesondere DDT) für die Land- und Forstwirtschaft gestoppt wurde. Das DDT führte zur Dünnschaligkeit der Eier, einer erhöhten  Embryonensterblichkeit und gelegentlich zum Tod der Altvögel. Erst nachdem der Einsatz von DDT in den 70iger Jahren des 20. Jahrhunderts verboten wurde, kam es ab Mitte der 80iger Jahre zu einem Anstieg der Seeadlerpopulation, der bis heute anhält. Mit dem Populationswachstum ist auch eine langsame Arealerweiterung in die nördliche, westliche und südliche Richtung verbunden. Der Bestand der Seeadler wird in insgesamt auf 8.500 bis 10.500 Paare geschätzt. In Europa leben die meisten Seeadler in Norwegen (> 1.500). In Deutschland gab es 2006 ca. 530 Paare.

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