tabacco caye belize Weißkopfadler

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Schreiseeadler
Mit 63 bis 75 cm Körperlänge und einer Spannweite von 175 bis 210 cm sind Schreiseeadler mittelgroße Seeadler. Die Weibchen sind etwas größer als die Männchen. Männchen wiegen 2,0–2,5 kg, Weibchen 3,2–3,6 kg. Ihr Erscheinungsbild ist unverwechselbar, so sind Kopf, Hals, obere Teile von Brust und Rücken und der Schwanz schneeweiß, der Rest des Körpers ist rotbraun über kastanienbraun bis grau. Die Schwingen sind schwarz. Der Schnabel ist gelb mit einer schwarzen Spitze. Wachshaut und Beine sind hellgelb. Schreiseeadler haben zwei verschiedene, unverwechselbare Rufe. Nahe dem Nest kann man ein „Quock“ vernehmen. Ansonsten sind die Revierrufe in Afrika unverkennbar und werden auch „die Stimme Afrikas“ genannt. Meist ruft ein Paar im Duett, beim Weibchen klingen die Rufe etwas schriller. Typisch für Schreiseeadler ist, dass sie beim Rufen im Sitzen wie auch im Flug den Kopf nach hinten legen.
Der Weltbestand wird auf 100.000 bis 200.000 Paare geschätzt, somit sind sie laut IUCN momentan nicht gefährdet.

Weißkopfadler
Der Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus) ist ein großer Greifvogel aus der Familie der Accipitride. In Aussehen und Lebensweise ähnelt die Art sehr dem eurasischen Seeadler, die beiden Arten werden daher von manchen Autoren zu einer Superspezies vereinigt. Der Weißkopfseeadler ist der Wappenvogel der USA und daher auf deren Siegel zu sehen.
Die Bestände des Weißkopfseeadlers, der ursprünglich in großen Teilen Nordamerikas vorkam, waren seit dem 19. Jahrhundert rückläufig, die niedrigste Zahl an Brutpaaren wurde in den 1960er Jahren gezählt. Ursache dafür waren Abschüsse, die Folgen des Einsatzes von DDT und Lebensraumveränderungen.

Erste gesetzliche Erlasse zum Schutz des Weißkopfseeadlers gab es bereits im frühen 20. Jahrhundert, die in den Folgejahren immer weiter verschärft wurden. Nach dem Verbot von DDT, das sich stark auf die Fähigkeit von Weißkopfseeadlern ausgewirkt hatte, Nachwuchs groß zu ziehen, erholten sich die Bestände wieder.

Mittlerweile sind Weißkopfseeadler wieder in ihrem gesamten ursprünglichen Verbreitungsgebiet anzutreffen und die Bestände haben sich soweit erholt, dass er nicht länger als gefährdet gilt.
Bestandserholung

Auf Grund der gesetzlichen Maßnahmen und dem DDT-Verbot erholte sich ab den 1980er Jahren der Bestand an Weißkopfseeadlern wieder. Zu Beginn der frühen 1980er Jahre wurde die Population auf 100.000 Individuen geschätzt und 1992 auf 110.000 bis 115.000. 1984 nannte die  National Wildlife Federation Jagd und Tod durch Stromleitungen als die wesentliche Mortalitätsursachen dieses Greifvogels. Andere Ursachen waren Ölverschmutzung und Vergiftung durch Blei und Quecksilber.
Die größte Population weist der US-amerikanische Bundesstaat Alaska mit 40.000 bis 50.000 Individuen auf. Danach folgt die kanadische Provinz British Columbia, in der 1992 20.000 bis 30.000 Individuen lebten. Die Zahl adulter, zu Brut schreitenden Weißkopfseeadler, die einem anderen US-Bundesstaat als Alaska brüten, wurde 2006 mit 9789 Brutpaaren angegeben. Lange Zeit galt Florida nach Alaska als der Bundesstaat mit den meisten Brutpaaren. Mittlerweile wurde er jedoch von Minnesota abgelöst, wo im Jahre 2011 1312 Brutpaare gezählt wurden. Mehr als 23 Bundesstaaten haben mittlerweile mindestens jeweils 100 Brutpaare.
Durch die Schutzmaßnahmen und die erfreuliche Bestandserholung konnte die Art am 4. Juni 2007 aus dem Schutz nach dem Endangered Species Act entlassen werden.  Lebende und tote Weißkopfseeadler sowie ihre Körperteile dürfen in den Vereinigten Staaten auch weiterhin nur mit Genehmigung besessen werden. Dies gilt auch für Indianer, die Adlerfedern für religiöse und kulturelle Zwecke verwenden. Das National Eagle Repository in Denver, Colorado, erteilt die Genehmigungen und stellt Berechtigten die Körper von tot aufgefundenen Tieren zur Verfügung.

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