Die Terrakottaarmee bei Xian

foto-netzwerk

Die Terrakottaarmee bei Xian

Die Terrakottaarmee bei Xian

Westlich des Dorfes Zhaobeihu, südwestlich des äußeren Mausoleums-Walls und etwa 1,6 km vom Grabhügel gelegen, wurden zwei Gräberfelder entdeckt. Hier wurden Arbeiter der Grabanlage bestattet. Eines war bereits seit langer Zeit zerstört, das andere war besser erhalten. Durch Prospektions-Bohrungen wurden insgesamt 93 kleine Gräber nachgewiesen, knapp die Hälfte wurden daraufhin freigelegt. Alle waren längliche Schachtgräber von 1,10 bis 1,76 m Länge und 0,50 bis 0,76 m Breite. Sie lagen 0,20 bis 0,76 m unter dem heutigen Bodenniveau. Meist fanden sich jeweils zwei bis drei Skelette. Die Verstorbenen, oft junge Männer, wurden in Hockstellung bestattet. Bei den Skeletten wurden 18 Ziegelscherben mit eingeritzten Zeichen gefunden. Es ist darauf von Arbeitsstrafe der Verurteilten, von denen einige aus niederen Beamten- oder Adelsschichten stammten, berichtet. Die Aufgefundenen stammten aus sechs Reichen in Shandong. Diese Funde bestätigen, dass Sträflinge zum Bau der Grabanlage herangezogen wurden. Archäologen fanden zudem etwa 100 Gräber von Zwangsarbeitern, erkennbar an eisernen Fußfesseln. Der Kaiser war nach den Schilderungen des Großhistorikers ein grausamer Tyrann, der Handwerker und Arbeiter lebendig in seiner Grabkammer einschließen ließ, nachdem sie ihr Werk vollendet hatten.

Alle Schächte für die Terrakotta-Krieger wurden in stabiler Weise errichtet. Die äußeren Wände und die Stege zwischen den parallelen Korridoren bestehen aus gestampfter Erde. Die inneren Seitenwände bildeten aufrecht gestellte Holzbalken, die zugleich die Deckenbalken trugen. Die Decken erhielten beim Bau der Gruben drei Meter dicke Lagen aus Mörtel und Erde. Der Boden aus gestampfter Erde ist noch heute teilweise hart wie Zement und wurde mit Ziegelsteinen ausgelegt. Berechnungen ergaben, dass fast 130.000 Kubikmeter Erde bewegt wurden, um die Gruben zu erstellen. Dazu kamen etwa 8000 Kubikmeter Bauholz für die Holzkonstruktionen in diesen.

[willkommen] [videos] [reportagen] [porträt] [agb] [amerika] [süd-amerika] [argentinien] [buenos aires] [brasilien] [amazonas manaus] [amazonas] [buzios] [fernando de noronha] [rio de janeiro] [olinda / recife] [pantanal] [pantanal 2017] [salvador de bahia] [ecuador] [galapagosinseln] [Galapagos] [Ecuador] [mittel-amerika] [mexiko] [costa rica] [nicaragua] [karibik] [cuba] [dominikanische republik] [haiti] [nord-amerika] [usa] [new york] [long island] [asien] [bali] [china] [tibet] [anfrage fotoreise] [anmeldung fotoreise] [anfrage kunst- und keramikreise] [china] [shanghai] [shanghai] [yangtze] [yangtze] [xian - terrakottaarmee] [xian] [beijing] [beijing] [indien] [mumbai] [varanasi] [marc twain: indienreise] [varanasi] [rajasthan] [dehli] [dehli] [dehli 2] [backwaters] [poover südindien] [trivandrum] [myanmar] [yangon] [yangon] [bagan] [bagan] [mandalay] [mandalay] [inle-lake] [inle.lake] [ngapali] [ngapali] [wasserfest] [wasserfest] [thailand] [süd-korea] [vietnam] [singapur] [sri lanka] [afrika] [kenia 1980] [tunesien 1976] [ägypten] [europa] [deutschland] [schleswig-holstein] [kampen auf sylt] [mecklenburg-vorpommern] [hamburg] [radtour 1 von waren  nach wittenberge] [radtour 1 waren wittenberge] [england] [spanien] [la gomera] [la palma] [gran canaria] [gran canaria] [mallorca] [ibiza] [ibiza] [estland] [portugal] [frankreich] [menschen in paris] [menschen in paris] [lettland] [litauen] [polen] [kiew / ukraine] [russland] [italien] [türkei] [schweden] [ungarn] [indischer ozean] [rodrigues] [mauritius] [seychellen] [la digue] [praslin] [mahe] [malediven] [komandoo] [rannalhi] [kunst + kultur] [wohnen] [reisen] [debattieren] [industriekultur] [natur] [pflanzen] [tiere] [natürliche phänomene] [natürliche phänomene] [literatur] [haltungen] [denkbilder] [projekte] [kontakt] [impressum]